Auto-GPT nutzt das gleiche KI-Modell wie ChatGPT, bietet aber mehr Möglichkeiten und Funktionen. Das Open-Source-KI-Tool erledigt automatisiert Aufgaben auf Basis von GPT-3 und GPT-4. Dabei kann es komplett autonom arbeiten.
Auto-GPT erledigt Aufgaben auf Basis von GPT-3 oder GPT-4 automatisch.
Der Quellcode von Auto-GPT steht auf GitHub zur Verfügung. Der Entwickler der Lösung beschreibt sein Tool folgendermaßen: „Auto-GPT ist eine experimentelle Open-Source-Anwendung, welche die Fähigkeiten des GPT-4-Sprachmodells nutzt. Das Programm nutzt das Large-Language-Modell, um autonom Aufgaben zu erledigen.“ So kann das Tool zum Beispiel in wenigen Minuten komplette Webseiten erstellen, inklusive der notwendigen Inhalte. In diesem Zusammenhang sind verschiedene Aufgaben notwendig, die Anwender nicht selbst erledigen müssen, sondern die automatisiert nacheinander ablaufen.
Was ist Auto-GPT ?
Auto-GPT ist im Grunde genommen eine To-do-Liste, in der Anwender Aufgaben vorgeben, die von der KI automatisiert abgearbeitet werden. Tauchen im Rahmen der Abarbeitung weitere Aufgaben auf, ergänzt die KI die To-do-Liste automatisch und arbeitet auch diese Aufgaben automatisiert ab. Wie die Aufgaben gelöst werden sollen, bestimmt Auto-GPT selbst. Das ist das Interessante an dieser Erweiterung für ChatGPT.
Basis von Auto-GPT ist ein Python-Skript, das die Funktionen von ChatGPT nutzt (Modell GPT-3 oder GPT-4). Das Skript selbst hat keinerlei KI-Funktionen, sondern nutzt ausschließlich die KI von OpenAI. Das erleichtert die Installation auf einem eigenen Rechner. Auto-GPT promptet sich selbst, das ist der große Unterschied zu ChatGPT.
Eine Aufgabenliste könnte folgendermaßen aussehen:
1. Suche alle relevanten Kontaktadressen von Schraubenherstellern heraus
2. Suche die E-Mail-Adressen aus den Kontaktadressen heraus
3. Erstelle ein Schriftstück für jeden Kontakt, um unsere Firma vorzustellen
4. Sende das Dokument an jeden Kontakt
5. Erstelle eine Datenbank und nimm die Kontaktdaten auf.
6. Hinterlege in der Datenbank, wer das Schreiben erhalten hat.
So arbeitet Auto-GPT
Auto-GPT setzt auf Funktionen von ChatGPT und GPT-3 oder GPT-4, um Aufgaben stapelbasiert zu automatisieren. Es lassen sich mehrere Aufgaben übergeben, die Auto-GPT nacheinander automatisiert abarbeitet und als erledigt markiert. Das Tool kann in diesem Zusammenhang weitere Aufgaben oder To-do-Listen erstellen und ebenfalls automatisiert Aktionen durchführen oder To-dos für Anwender zurückgeben.
Seine Aufgaben erledigt Auto-GPT mit Python-Skripten, welche die KI-Lösung auch noch selbst erstellt, ausführt und die gewonnen Daten für weitere Aufgaben nutzt. Dabei kann das System komplett autonom arbeiten. Es ist aber auch möglich, selbst in die Vorgänge einzugreifen, was bezüglich des frühen Entwicklungsstadiums auch sehr sinnvoll sein kann.
Datenanalyse mit Auto-GPT
Im Bereich der Datenanalyse ist es natürlich interessant, dass Auto-GPT verschiedene Aufgaben zur Analyse bestimmter Daten automatisieren kann. So lassen sich zum Beispiel umfassend Geschäftsdaten analysieren und riesige Datenmengen so verarbeiten, dass die Ausgabe der Informationen für die Zielgruppe leicht verständlich ist. Außerdem kann Auto-GPT Bilder und Dokumente analysieren. Das geht über eine Internetverbindung auch mit der Cloud.
Aktuell befindet sich Auto-GPT noch in einer frühen Entwicklungsphase. Das Tool hat viel Potenzial und Profis können damit schnell Aufgaben komplett automatisieren. Allerdings kann Auto-GPT derzeit noch nicht von jedermann einfach bedient werden, so wie zum Beispiel ChatGPT. Anwender brauchen durchaus etwas Verständnis für KI-Technologien und die Vorgehensweisen der zu automatisierenden Prozesse.
Wer sich mit Webseiten auskennt und im Bereich KI programmieren kann, ist mit Auto-GPT sehr viel schneller beim Erstellen von mehreren Webseiten. Allerdings bedeutet es nicht, dass die Automatisierung einfach ist. In jedem Fall lohnt sich der Einstieg in Auto-GPT, wenn größere Projekte anstehen, in denen Automatisierung, Datenverarbeitung und Analyse mit KI sinnvoll umgesetzt werden können.
Außerdem gibt der Entwickler keine Garantie dafür, dass die Ergebnisse fehlerfrei sind. Auto-GPT macht durchaus Fehler und die Ergebnisse sind nicht immer perfekt. Zudem können durchaus Daten verloren gehen, wenn Daten von Auto-GPT abgewickelt werden. Daher sollte der Umgang gut geplant und Ergebnisse überprüft werden.
DSGVO
Vorsichtig sollten Anwender von Auto-GPT auch bezüglich des Datenschutzes sein. Die KI-Lösung prüft nicht, ob die Aufgaben und die verarbeitenden Daten der DSGVO entsprechen. Daher müssen sich Anwender mit den Regelungen im Bereich Datenschutz umfassend auseinandersetzen, bevor sie mit Auto-GPT Aufgaben automatisieren. Hinzu kommt, dass Auto-GPT derzeit noch in vielen Bereichen zu komplett unvorhersehbaren Ergebnissen kommen kann und Aktionen durchführt, die unter Umständen nicht erwünscht sind. Daher ist eine Kontrolle der Abläufe im aktuellen Stadium sehr sinnvoll.
Stand: 08.12.2025
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Auto-GPT in der Praxis nutzen
Auto-GPT läuft nicht als Cloud-Dienst, sondern in einer Container-Umgebung auf Basis von Docker auf einem herkömmlichen PC oder Server. Da die KI-Aufgaben aber nicht offline stattfinden, sondern auf den Servern von OpenAI, muss der PC keine umfassende Leistung haben.
Um Auto-GPT zu nutzen, ist daher etwas Wissen im Bereich Docker notwendig. Dazu kommt der Einsatz von Python und Microsoft Visual Studio Code. Alle Voraussetzungen lassen sich kostenlos nutzen, erfordern aber jeweils etwas Einarbeitung. Der Betrieb kann auf Linux, Windows und macOS erfolgen.
Für die Inbetriebnahme ist die Installation von Auto-GPT notwendig. Der Entwickler beschreibt die Installation auf der Dokumentations-Seite des Projektes. Für die KI-Funktionen setzt Auto-GPT auf ChatGPT. Daher ist ein kostenpflichtiges Konto bei OpenAI sinnvoll. Generell lässt sich Auto-GPT auch mit der kostenlosen Variante von ChatGPT nutzen. Allerdings ist für die Verbindung zwischen Auto-GPT und ChatGPT ein API-Key notwendig. Über diesen Key nutzt Auto-GPT die KI-Funktionen von ChatGPT. Bei der kostenlosen ChatGPT-Variante sind API-Zugriffe sehr beschränkt.
Auto-GPT nutzt API-Keys von OpenAI, um eine Verbindung zum GPT-4-Modell aufzubauen und Aufgaben zu automatisieren.
(Bild: T. Joos)
Da Auto-GPT davon lebt, schnell viele Aufgaben zu erledigen, ist eine Begrenzung der API-Zugriff auf drei pro Minute natürlich nicht sinnvoll. Daher ist ein kostenpflichtiges Konto bei OpenAI ratsam. Hier lassen sich in der Verwaltung des Profils der notwendige API-Key erstellen und später in Auto-GPT eintragen.