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Content-Security auch für Behinderten-Einrichtung ein Muss

Ampeg schützt Harz-Weser-Werkstätten mit Websense

08.11.2007 | Redakteur: Andreas Bergler

Die Harz-Weser-Werkstätten bieten ein differenziertes Arbeitsfeld, um den Fähigkeiten und Bedürfnissen jedes Mitarbeiters mit Behinderung gerecht zu werden.
Die Harz-Weser-Werkstätten bieten ein differenziertes Arbeitsfeld, um den Fähigkeiten und Bedürfnissen jedes Mitarbeiters mit Behinderung gerecht zu werden.

Zusammen mit seinem Business-Partner Ampeg unterstützt Websense die Werkstätten für behinderte Menschen unentgeltlich: mit einem umfassenden Internet-Sicherheitskonzept, das speziell auf deren Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Sponsoring ist für IT-Unternehmen kein Fremdwort mehr. Bei den Harz-Weser-Werkstätten im niedersächsischen Osterode ermöglichte der Content-Security-Anbieter Websense mit Hilfe seines Partners Ampeg die Einrichtung einer Infrastruktur für eine sichere Web-Nutzung der Mitarbeiter.

In den Werkstätten und Wohneinrichtungen betreut das gemeinnützige Unternehmen rund 1.250 erwachsene Menschen mit geistigen, seelischen und körperlichen Behinderungen. Die Werkstätten sind dem Diakonischen Werk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover e.V. und der Lebenshilfe für geistig behinderte Menschen – Landesverband Niedersachsen – e.V. angeschlossen. Seit ihrer Gründung 1971 ist es das Ziel der Einrichtung, Menschen mit Behinderungen ins Arbeitsleben einzugliedern. Mittel der Rehabilitation ist die Arbeit, die der Förderung und Qualifizierung der behinderten Beschäftigten dient. Sie wird in der Regel im Auftrag der heimischen Wirtschaft erledigt. Das Leistungsangebot der Werkstätten richtet sich an Kunden aus Industrie, Dienstleistungsunternehmen, Behörden, Handwerk und Handel. Ein Teil der Produkte wird vor Ort auch selbst vermarktet.

Die IT-Ausstattung der gemeinnützigen Harz-Weser-Werkstätten umfasst ein Netzwerk mit 250 Endgeräten – PCs und Terminals – für die Benutzer an 25 Standorten. Seit einigen Jahren unterstützt Ampeg die Harz-Weser-Werkstätten im Rahmen seines sozialen Engagements in allen Fragen der IT-Security.

Angefangen hat alles mit dem Thema Virenschutz, dann kamen weitere Aspekte wie Spam-Filter und Firewall hinzu. Neben Ampeg setzt sich auch Websense seit geraumer Zeit aktiv für die IT-Belange der Harz-Weser-Werkstätten ein und hat gemeinsam mit dem Dienstleister einen IT-Security-Plan entwickelt, der eigens auf die Belange und Gegebenheiten der Werkstätten für behinderte Menschen Rücksicht nimmt. Das Ziel: ein sicherer Internetzugang für alle Mitarbeiter und Bewohner der gemeinnützigen Einrichtung.

Engagement gegen Risiken

Auch wenn die Nutzung des Web für private Zwecke – seien es Beteiligungen an Auktionen, Bestellungen von Büchern und CDs oder der Versand von Nachrichten über private eMail-Konten – per Betriebsvereinbarung in den Harz-Weser-Werkstätten nicht zugelassen ist, reicht dies als Sicherheitsmaßnahme noch nicht aus. Ebenso wie andere Unternehmen kommt die gemeinnützige Einrichtung nicht umhin, sich vor Viren, Trojanern, Würmern und vielfältigen Varianten von Malware zu schützen. »Uns war immer klar, dass Firewalls und Proxy-Server alleine keinen ausreichenden Schutz bieten«, berichtet Daniel Diekmann, IT-Bereichsleitung bei den Harz-Weser-Werkstätten in Osterode. »Da die finanziellen Mittel für IT-Investitionen in einer gemeinnützigen Einrichtung immer einen Engpass bilden, sind wir sehr dankbar für die großzügige Ausstattung mit Software-Lizenzen und die gesamte Implementierung der jetzigen Sicherheitsmaßnahmen. Ampeg und Websense haben sich hier vorbildlich engagiert.«

Spione bleiben draußen

Die Websense Web Security Suite erkennt Bedrohungen wie Spyware, Schaden verursachende Software, Phishing-, Bot- sowie Keylogging-Angriffe und blockiert den Zugang zu Webseiten, von denen solche Bedrohungen ausgehen. Darüber hinaus verhindert die Security Suite auch den Datentransfer von Spyware und Keylogging-Programmen per Backchannel an den Host-Server im Internet. Die Software überwacht damit sowohl den eingehenden als auch den ausgehenden Datenverkehr und bietet so einen sehr effektiven Schutz vor bekannten und neuen Bedrohungen aus dem Internet.

Außerdem bietet die Web Security Suite mit der präventiven Threat-Seeker-Technologie und den integrierten Websense Web Protection Services Schutzmechanismen, die der Behinderteneinrichtung helfen, ihre Websites und die Mitarbeiter und Bewohner der Einrichtung wirkungsvoll zu schützen. Threat Seeker erkennt Bedrohungen durch Trojaner, Rootkits oder Hackerangriffe noch bevor die ersten Angriffe auf Sicherheitslücken erfolgen. Dazu scannt Websense kontinuierlich das Web – wöchentlich sind es rund 600 Millionen Webseiten – und nutzt die Threat-Seeker-Technologie in seinen Security Labs, um bekannte und neue Gefahrenpotenziale aufzufinden, zu untersuchen und zu dokumentieren.

Threat Seeker besteht aus einer komplexen Kombination mathematischer Algorithmen, einem Profiling der Verhaltensmuster von Angreifern und einer detaillierten Analyse bösartiger Programm-Codes. Dies alles verknüpft die Software mit ausgereiften Data-Mining-Funktionen. Die Ergebnisse der Security-Analysen fließen durch Realtime-Security-Updates sofort und automatisiert in die Sicherheitsprodukte von Websense ein.

Fazit

Nach einigen Monaten im produktiven Einsatz fällt das Fazit der Verantwortlichen bei den Harz-Weser-Werkstätten sehr positiv aus. »Mit der Lösung von Ampeg und Websense können wir die Sicherheit bei der Internetnutzung erheblich steigern«, resümiert Diekmann.

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