So schützen Sie sich effektiv gegen Liquiditäts-Engpässe

10 Tipps, um Forderungsausfällen vorzubeugen

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6. Konsequentes Mahnwesen

Wenn die Zahlungsziele überschritten werden, sollte konsequent gemahnt werden. Firsten sollten konkret gesetzt und Vertröstungen abgelehnt werden. Dabei ist auf Formulierungen und auch den „Ton“ zu achten.

7. Auch Forderungen einzutreiben kostet Geld

Prüfen Sie die Bonität eines Schuldners erneut, bevor Sie die Beitreibung (zwangsweise Eintreibung der Gelder) der Forderung einleiten. Der Schuldner muss zwar die Kosten dafür übernehmen, aber natürlich nur, wenn er diese auch tatsächlich begleichen kann. Zudem muss der Gläubiger die Kosten zunächst auslegen. Externe Hilfe, zum Beispiel durch einen Rechtsanwalt oder ein Inkassobüro, lohnt sich dabei vor allem dann, wenn man im Beitreibungsrecht unerfahren ist, der Forderungsbeitrag relativ hoch ist oder der Schuldner seinen Sitz im Ausland hat.

8. Durchsetzen von Forderungen

Zahlt der Schuldner trotz aller Vorsorgemaßnahmen berechtigte Forderung nicht, können diese im Rahmen der Zwangsvollstreckung durchgesetzt werden. Die Voraussetzung dafür ist ein Vollstreckungstitel, der im Gerichtsverfahren oder auch durch eine außergerichtliche Einigung erzielt werden kann. Wenn der Schuldner die Berechtigung der Forderung bestreitet, bleibt der Weg eines Klageverfahrens.

9. Warenkreditversicherung kann helfen

Der sicherste Weg bei Forderungsausfall ist der Abschluss einer Warenkreditversicherung (WKV). Gegenstand ist die Absicherung von Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen an gewerbliche Kunden im Falle der Zahlungsunfähigkeit oder -unwilligkeit. Mögliche Zahlungsausfälle sind dank der WKV versichert, die Gefahr einer Existenzgefährdung durch den Ausfall einer oder mehrerer Rechnung wird gemindert. Die Kosten für eine Versicherung können wesentlich geringer sein als die Belastungen eines möglichen Forderungsausfalls.

10. Mit Factoring kombinieren

In Kombination mit Factoring hat die Warenkreditversicherung einige weitere Vorteile. Factoring ist eine Finanzdienstleistung, die mit der Finanzierung von Forderungen, dem Ausfallschutz und der Übernahme des Debitoren-Managements drei Leistungsbausteine umfasst. Unternehmen verkaufen dabei fortlaufend Forderungen an einen Factor und erhalten dafür sofort Liquidität. Zusätzlich sind die Rechnungen durch die WKV gegen einen möglichen Ausfall versichert. Wird ein Debitor zahlungsunfähig, müssen Sie als Factoring-Kunde die durch den Factor bevorschusste Summe zurückzahlen. Der Factor übernimmt zudem die nötogen Nachweise gegenüber dem Warenkredit-Versicherungsunternehmen.

Über Vantargis Factoring

Die Vantargis Factoring GmbH ist eine bankenunabhängige Factoring-Gesellschaft. Das Unternehmen finanziert deutschlandweit als Full-Service-Dienstleister im Factoring kleine und mittelständische Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu zehn Millionen Euro. Hierbei vereint die Vantargis Factoring GmbH mit der Finanzierung, der Versicherung der Forderungsausfälle und dem Debitoren-Management alle Aspekte des Factorings in einer Dienstleistung. Für Gesellschaften ab zehn Millionen Euro Jahresumsatz wird Factoring auch im Inhouse-Verfahren umgesetzt.

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