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IT-Haus im Wandel

Workplace as a Service statt Kistenschieben

| Autor: Dr. Stefan Riedl

Beim Workplace-as-a-Service-Modell müssen ausgefuchste Bundels geschnürt werden.
Beim Workplace-as-a-Service-Modell müssen ausgefuchste Bundels geschnürt werden. (Bild: © mast3r - adobe.stock.com)

Mit selbstgeschnürten Workplace-as-a-Service-Bundles hat man bei IT-Haus gute Erfahrungen gemacht. As-a-Service-Knowhow mit Managed Print Services konnte man erfolgreich auf Workspace-Umgebungen übertragen.

Das Systemhaus IT-Haus ist schon lange im Segment Managed Print Services (MPS) unterwegs, sagt Marcus Jahnke, Sales Manager, Service & Cloud Solutions, „während das Geschäft mit der Clienthardware zuerst eher transaktional ausgerichtet war.“ In den letzten Jahren fand dahingehend eine Umorientierung statt, ,,die Erfahrungen mit den MPS auf die ­Clients zu übertragen. „Mit einem eigenen Staging Center zur Vorbereitung der Rechner und eigenen Fieldservice-Mitarbeitern an 26 Standorten in ganz Deutschland haben wir uns schnell vom ‚Kistenschieber‘ zum Mehrwertdienstleister für Rollouts und Client Lifecycle Projekte entwickelt“, blickt Jahnke zurück. „Spezialität sind dabei unsere Beschaffungs- und Client-Lifecycle-Konzepte für global aufgestellte Unternehmen.“

Microsoft liefert die Grundlage

Mit der Microsoft-365-Plattform hat IT-Haus das Thema „Workplace as a Service“ auf ein neues Level gehoben. Das Vertriebsmotto dahinter: „Die Plattform für die produktive und ortsunabhängige Art der Zusammenarbeit.“ Für die kommenden Jahre verortet Jahnke in diesem Geschäftsbereich auch die größten Wachstums-Chancen. Bei der Auswahl der Hardware hat man sich im Unternehmen bewusst nicht nur auf einen Hersteller beschränkt: Workplace-as-a-Service-Lösungen gibt es mit Hardware von HP, Dell, Lenovo sowie Microsoft (Surface-Produkte).

Spezialisierung der IT

Bei IT-Haus geht man davon aus, dass IT-Fachkräfte in den Unternehmen immer stärker in Themen wie die abteilungsübergreifende Weiterentwicklung der Firmen eingebunden sind. Der sich daraus ergebende Fachkräftemangel mache zunehmend die Auslagerung administrativer Aufgaben notwendig. An diesem Punkt setzen Workplace-as-a-Service-Modelle (WaaS) an. Hier ist neben der monatlichen Softwarenutzung auch die Hardware inklusive deren Versicherung sowie Services in Form von fest definierten Dienstleistungen enthalten. Stünde der Kauf neuer Hardware an, scheuen Arbeitgeber tendenziell die hohen ­Anschaffungskosten und reizen daher die Software- und Gerätenutzung möglichst lange aus. Doch Ausfallzeiten durch nicht funktionierende Hardware und das geschäftskritische Sicherheitsrisiko erhöhen sich so. WaaS kann bei dieser Problematik helfen.

Argumente im Vertrieb

Die Vorteile des WaaS-Konzeptes aus Kundenperspektive verwandelt man bei IT-Haus vertrieblich in bare Münze. Dazu zählen laut dem Systemhaus:

  • Keine langfristigen Verträge durch Laufzeitenregelung,
  • Regelmäßige Erneuerung der IT-­Arbeitsplatzumgebung ohne hohe einmalige Investitionssummen und Rückstellungen,
  • Fest kalkulierbare Kosten durch monatliche Nutzungsentgelte für Hard- und Software,
  • Schaffung von internen Freiräumen und gezielter Ressourceneinsatz,
  • Flexible Anpassung der IT an variierende Unternehmensgrößen im Rahmen bestehender Miet- oder Leasing-­Modelle,
  • Sicherstellung einer funktionierenden Arbeitsplatzumgebung (Notebooks, PCs, Drucker, Software) durch einen externen Dienstleister,
  • Minimierung von Sicherheitsrisiken durch automatisierte Updates (beispielsweise Virenschutz) durch den WaaS-Anbieter,
  • Schutz vor unbefugtem Zugriff auf Unternehmensdaten (intern wie extern) und
  • Förderung der Mitarbeiterzufriedenheit durch moderne Technik.

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