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ITB: All das klingt nach Siegeszug für die Cloud: Die Endkunden fordern danach, die Systemhäuser ziehen mit – also alles paletti?
Döderlein: Die Kunden müssen an das Thema herangeführt werden und Vertrauen gewinnen, denn das Thema ist komplex. Wir sind aber auf dem zukunftsträchtigen Weg.

Wildeboer: Die Dynamik im Markt ist ungebrochen. Kunden prüfen viel intensiver, ehe sie etwas kaufen, das ist gut so. Der Kunde übernimmt wieder mehr Verantwortung für seine internen Prozesse und seine IT. Das verändert den Beraterauftrag, und Cloud Computing ist ein Zeichen dafür, aber nicht unbedingt die Lösung für alles.
Döderlein: Das ist absolut richtig. Was wir beobachten ist, dass Kunden extrem positiv auf Partnerschaften wie beispielsweise die von Cisco und Netapp reagieren – weil es einen gemeinsamen Support gibt, aber der Kunde nicht in ein „Single Vendor Lock“ gezwungen wird. Modelle, wie sie zum Beispiel Oracle verfolgt, schrecken eher ab, weil Kunden befürchten, keine Wahlfreiheit mehr zu haben. Denn Cloud steht ja gerade für diese doppelte Freiheit: der Plattform auf der einen, und des Dienstleisters auf der anderen Seite.

Hartl: Unsere Aufgabe ist es, die Lösungen, die aus diesen Hersteller-Partnerschaften wie Netapp und Cisco oder die VCE-Allianz, noch stärker mittelstandstauglich zu „tunen“, sie für den Mittelstand herunter zu brechen. Wir haben deshalb für unsere Partnern unterschiedliche, zweckgebundene vBundles geschnürt, die sich auch SMBs leisten können und die das Beste aus allen Welten vereinen.

Pudwell: Wesentlich ist, dass der Partner, der seinem Kunden Cloud-Dienste anbieten möchte, es schafft, auch das nötige Vertrauen aufzubauen, ihm Produkte mit offenen Standards anzubieten, ihm die Wahlmöglichkeiten zu sichern, und ihm das Modell transparent zu machen.
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