Datenflut bewältigen
Wie Observability komplexe IT-Systeme verständlich macht

Von Alexander Siegert 5 min Lesedauer

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Multicloud und KI-Workloads treiben die IT-Komplexität in Unternehmen in die Höhe. Tamara Altendorf von Dynatrace erklärt, warum klassisches Monitoring oft nicht mehr ausreicht und wie Observability den Weg zur stark automatisierten IT ebnen soll.

Ordnung im Daten-Chaos: Eine zentrale Observability-Plattform („Single Pane of Glass“) macht die Zusammenhänge zwischen komplexer IT-Infrastruktur und Geschäftsprozessen in Echtzeit sichtbar.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Ordnung im Daten-Chaos: Eine zentrale Observability-Plattform („Single Pane of Glass“) macht die Zusammenhänge zwischen komplexer IT-Infrastruktur und Geschäftsprozessen in Echtzeit sichtbar.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Multicloud-Architekturen, Microservices und KI-Workloads treiben die Komplexität moderner IT-Landschaften deutlich nach oben. Gleichzeitig hat sich der Begriff Observability in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Schlagwort im IT-Betrieb entwickelt – allerdings mit unterschiedlichen Interpretationen je nach Anbieter, Technologieumfeld und Fokusbereich. Während klassische Monitoring-Ansätze weiterhin eine wichtige Rolle spielen, verschiebt sich die Diskussion zunehmend hin zu der Frage, wie sich verteilte Systeme im Zusammenhang verstehen und steuern lassen.

Es geht längst nicht mehr nur darum, ob Systeme „laufen“, sondern darum, ob sich ihre Wechselwirkungen in dynamischen, verteilten Architekturen nachvollziehen und zunehmend auch automatisiert steuern lassen.