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Kompetent durch Fokussierung
Westcon-Comstor seinerseits hat sich strategisch eine konsequente Fokussierung verordnet. Innerhalb der vier Technologiefelder Networking, Security, Datacenter und Unified Communications, mit denen sich die Gruppe befasst, konzentriert sie sich auf eine überschaubare Anzahl von Herstellern. Zugleich bemüht sich der Distributor darum, Partnerschaften auf möglichst viele Märkte auszudehnen. Mit einigen Anbietern arbeitet Westcon-Comstor weltweit, mit anderen zumindest europaweit zusammen.
„Dort, wo wir uns spezialisieren, tauchen wir wirklich tief ein und wollen ein Thema aus dem Blickwinkel unserer Kunden und Lieferanten verstehen“, beschrieb Dolph Westerbos, CEO der Westcon-Gruppe, vor einiger Zeit das Merkmal, mit dem sich der Distributor aus seiner Sicht vom Wettbewerb unterscheidet: Westcon-Comstor gehe tiefer als andere. „Wir bauen nicht nur technologische Kompetenz auf, sondern auch Branchen- und Markt-Expertise.“
Logistik-Services
Neben der Unterstützung der Partner in technologischen und vertrieblichen Belangen durch Trainings und Supportleistungen bei Consulting, Implementierung oder Wartung stellt der Distributor dem Channel ein breites Angebot an Supply-Chain-Diensten bereit, die über die reine Lieferung von A nach B hinausgehen. Dazu gehören Integrations- und Konfigurationsservices, die unter anderem in Houten erbracht werden, ebenso wie die Unterstützung von Fachhändlern bei internationalen Projekten. „Große wie kleine Partner vertrauen regelmäßig auf unser Wissen und unsere Fähigkeiten bei der Lagerung sowie bei Lieferungen und Deployments rund um den Globus“, betont de Haan. Bei internationalen Geschäften stelle Westcon-Comstor einen reibungslosen Ablauf sowie die Einhaltung von Steuer-, Compliance- und Export-Regularien sicher.
Wie der Zentraleuropachef andeutet, sind es nicht nur große Systemintegratoren, die auf die Dienste von Westcon-Comstor setzen, sondern auch kleinere Fachhändler. Dass dem Distributor auch an dieser Zielgruppe gelegen ist, bekräftigt Westcon-Security-Chef Jung: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass auch kleine Systemhäuser immer öfter große, globale Projekte an Land ziehen.“ (Siehe auch Interview) Bei der Unterstützung eines Partners spiele seine Größe keine Rolle, sondern nur der konkrete Bedarf. „Dabei definieren wir für jedes Projekt individuell die Anforderungen – und leiten daraus den passenden Mix von Leistungen ab.“ Dabei sei sich Westcon sehr wohl der Tatsache bewusst, „dass nicht jedes Systemhaus Hunderte von Security-Projekten im Jahr abwickelt“. Insbesondere kleineren Partner fänden daher in Paderborn für jeden Produktbereich einen erfahrenen Vertriebs- und Service-Mitarbeiter, der sie berät.
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