Ein Netzwerk für 1.001 Anwendung Weseler Teppich wechselt auf Allround-Plattform von Cisco

Redakteur: Dr. Andreas Bergler

Alte Telefonanlagen sucht man im neuen Tretford-Firmendomizil vergebens. Seit dem Umzug laufen Sprach- und Datenkommunikation beim Weseler Markenteppich-Hersteller auf einer gemeinsamen Plattform von Cisco.

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Klar und offen: Das Kommunikationskonzept von Tretford spiegelt sich in der Innenarchitektur wieder.
Klar und offen: Das Kommunikationskonzept von Tretford spiegelt sich in der Innenarchitektur wieder.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit dem Umzug in das neue Werk schlug die Weseler Teppich GmbH & Co. KG im Jahr 2007 ein neues Kapitel in ihrer Unternehmensgeschichte auf. Die gut 100 Mitarbeiter der Firma, bekannter unter dem Markennamen Tretford, arbeiten in einer hochmodernen Produktionsumgebung mit sehr viel schlankeren Prozessen als am alten Standort. Die dortige Telefonanlage ruft sich Jens Ziesmann, IT-Chef von Tretford, nur ungern in Erinnerung: »Von Arbeitszeit und Kosten für die aufwändige Wartung abgesehen, fehlte es an Flexibilität, um zusätzliche Kommunikationsfeatures aufzusetzen oder TK- und IT-Anwendungen zu integrieren. Wir konnten keinen zeitgemäßen Kommunikationskomfort bieten. Genau dies aber war dringend erforderlich – nicht nur, um die interne Zusammenarbeit zu verbessern, sondern vor allem für den telefonischen Kontakt zu unseren Kunden.«

Neues Fundament

Der Neubau bot ihm die einmalige Chance, sich von den historisch gewachsenen Altlasten zu befreien und eine zukunftsfähige Netzwerklösung von Grund auf neu anzugehen. Sein Hauptanliegen war es, IT und Sprachkommunikation in einem gemeinsamen Netz zusammenzuführen. Dieses sollte als erweiterbare Plattform dienen sowohl für eine effektivere Kommunikation als auch für höhere Prozesseffizienz in Produktion und Lieferlogistik. Ziesmann: »Tretford legt sehr viel Wert auf eine gute Kommunikation mit den Kunden. Dies ist eng mit der IT-Ausstattung verbunden. Die Wahl fiel auf Cisco, weil das Portfolio dieses Anbieters unsere speziellen Anforderungen komplett adressiert.« Der Kontakt zu einem passenden Systempartner, der Minters Netzwerke GmbH aus Köln, wurde von Cisco vermittelt. Der Kompetenz von Minters, so Ziesmann, verdanke Tretford die professionelle Umsetzung des überaus anspruchsvollen Anforderungskatalogs.

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Professionelles Call-Center

Herzstück des neuen Netzwerks sind Cisco-Switches der Serien Catalyst 4500 und 2950. Minters hat die Infrastruktur logisch in virtuelle Netze unterteilt, um Sprach- und Datenverkehr sauber voneinander zu trennen. »IP-Telefonate können außerdem mit einer höheren Transport-Priorität versehen werden«, erklärt Omar Dahmani, Project Consultant der Minters GmbH. »Echtzeitkommunikation hat sozusagen Vorfahrt vor weniger zeitkritischem Traffic.« Anstelle der obsoleten Telefonanlage regelt heute der Cisco Unified Communications Manager das gesamte Vermittlungsgeschehen.

Lesen Sie weiter, welche Potenziale das neue Netzwerk birgt.

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