Definition Was ist Plug and Play?

Von andi_dd

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Mit dem Plug-and-Play-Verfahren gibt es eine leichte Möglichkeit, Geräte wie einen Drucker an einen Computer anzuschließen. User müssen weder einen Gerätetreiber installieren noch eine individuelle Konfiguration vornehmen.

Grundlagenwissen zum IT-Business
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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

„Plug and Play“ heißt im Deutschen „anschließen und loslegen“. Der Begriff beschreibt dieses Verfahren prägnant: Nutzer stecken Peripheriegeräte zum Beispiel über einen USB-Anschluss an, die Technologie Plug and Play übernimmt den Rest. Nach kurzer Zeit sind Komponenten wie Scanner, Drucker, externe Festplatten und Lautsprecher betriebsbereit. Die Abkürzung für dieses Verfahren ist PnP. Neben Plug and Play haben sich die Schreibweisen Plug & Play sowie Plug-and-play etabliert.

Funktionsweise und Vorteile von Plug and Play

Die Voraussetzung für die automatische Installation und Inbetriebnahme ist, dass die Software und die Hardware dieses Verfahren unterstützen. Das Unternehmen Microsoft hat Plug and Play mit seinem Betriebssystem Windows 95 eingeführt, heute ist es bei vielen Betriebssystemen Standard. Auch viele Schnittstellen wie USB, PCI und Serial ATA ermöglichen Plug-and-play. Die Hersteller von Peripheriegeräten setzen ebenfalls auf dieses Verfahren, weil sie Käufern damit einen hohen Nutzungskomfort garantieren. Der Aufwand für die Installation des Gerätetreibers und die individuelle Konfiguration entfällt. Hard- und Software sorgen mit folgenden Schritten für die schnelle Betriebsbereitschaft:

  • Die Hardware erstellt einen unverwechselbaren Identifizierungscode.
  • Der Computer erkennt anhand dieses Codes die Hardware und stellt die erforderlichen Rechnerressourcen für diese Komponente bereit.
  • Anschließend führt der Rechner die Konfiguration durch.

Nach diesem Vorgang können Nutzer die Peripheriegeräte jederzeit anstecken und unmittelbar verwenden. Das An- und Ausstecken ist auch im laufenden Betrieb möglich: Dieses Verfahren nennt sich Hot Plugging.

Plug & Play: Sicherheitsrisiken

Dem Vorteil der leichten Handhabung stehen Sicherheitsgefahren gegenüber. Kriminelle können zum Beispiel einen manipulierten USB-Stick anstecken und damit Zugriff auf Daten erhalten. Im Bereich der professionellen Anwendung nutzen deshalb viele Unternehmen geschützte Plug-and-play-Verfahren oder deaktivieren diese Funktion. Als Schutzmechanismus kommt unter anderem eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für angeschlossene Hardware infrage.

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