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Definition Was ist eine EMF-Datei?

| Autor / Redakteur: zeroshope / Margrit Lingner

EMF ist ein natives Dateiformat von Windows, das auf dem klassischem WMF-Format basiert. Es ist allerdings deutlich leistungsstärker. Dies macht sich dann bemerkbar, wenn mit einem Vektor gearbeitet wird. Allerdings kann es Probleme beim Speichern geben.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Die Abkürzung „emf“ steht für „enhanced (Windows) metafile“ was nichts anderes bedeutet wie „erweitere Meta-Datei“. Da es sich dabei um ein natives Windowsformat handelt, kann eine emf-Datei von viele Programmen genutzt werden. Überdies ist das Format geräteunabhängig. Wichtig ist nur, dass das Microsoft-Betriebssystem als Grundlage vorhanden ist.

Emf-Format und klassisches wmf

Das klassische wmf-Format stammt aus den Anfangstagen von Windows und war auf 16-bit ausgerichtet. Dagegen ist emf ein 32-bit-Format. Vektorgrafiken, die als emf-Datei gespeichert werden, lassen sich beliebig skalieren. Zudem können Rastergrafiken dafür eingesetzt werden, um sie zu füllen. Anders als bei wmf kann im emf-Format zudem mit einer Bézierkurve gearbeitet werden. Es eignet sich daher auch, um komplexere Grafiken darzustellen, die mit Rundungen arbeiten. Die Farbinformationen einer emf-Datei werden in RGB gesichert. CYMK findet dagegen keine Unterstütztung.

Ursprünglich wurde emf als Format geschrieben, um den Austausch von Vektorinformationen zwischen einer Office-Applikation und einem Illustrationsprogramm zu ermöglichen. Eine emf-Datei selbst soll eigentlich nicht als solche gespeichert werden. Dies zeigt sich an Windows selbst: Das Format wird standardmäßig in dem Windows-Programm Paint geöffnet. Allerdings ist es nicht möglich, sie hier als emf-Datei zu speichern. Es muss erst eine Umwandlung zum Beispiel in Bitmap bzw. das bmp-Format durchgeführt werden.

Üblicherweise findet man emf-Dateien heute deshalb vor allem als grafische Sprache sowohl für Druckertreiber wie auch für das Spooling.

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