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Definition

Was ist das Darknet?

| Autor / Redakteur: Mandarina / Sarah Böttcher

Grundlagenwissen zum IT-Business
Grundlagenwissen zum IT-Business (Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Das klassische Internet bietet eine Menge an Informationen. Aber längst nicht alle. Es existiert eine Art Parallelwelt: das Darknet. In diesem surfen und tauschen sich User anonym aus, ohne dass dies außerhalb des Netzwerks sichtbar ist.

Das Darknet ist eng mit den Tauschbörsen und dem Filesharing von Musik- und Filmfreunden verbunden. Hier gab es immer mehr juristische Konsequenzen für die User, die zudem eine hohe Rechtsunsicherheit in Bezug auf erlaubte Praktiken und illegale Anwendungen hatten. Aus diesem Grund wurde das Darknet, dessen Begriff bereits in den 1970er Jahren erstmals publik wurde, in den Zeiten von Multimedia und Mobilität immer weiter ausgebaut und ist heute ein versteckter Peer-to-Peer-Bereich für den unentdeckten Austausch von Daten.

Krimineller Fokus

Illegale Machenschaften vom Waffenhandel bis zu Drogengeschäften werden als Hauptgrund für die Betätigung im Darknet vermutet, da es den unerkannten Austausch unter den Usern bietet. Studien zeigen jedoch, dass das Darknet nicht ausschließlich der kriminelle Tummelplatz sein soll, für den es gehalten wird. Auch der Wunsch nach einer unüberwachten Kommunikation soll Menschen ins Darknet führen. Dies gilt insbesondere für Länder, deren Bevölkerung von Zensur betroffen ist.

Einsatzfelder für die Darknet-Nutzung

Die Anwendungsgebiete für das Darknet haben demzufolge illegalen und legalen Charakter. Hier die wichtigsten Gründe für den Aufenthalt im Darknet auf einen Blick:

  • Mittel der Organisation für Kriminelle,
  • unerkanntes Suchen außerhalb klassischer Suchmaschinen wie Google,
  • Meinungsfreiheit in der Kommunikation

Einführung durch Gruppenmitglied

Nicht jeder kann sich dem Darknet als Gruppenmitglied anschließen. Ähnlich den Geheimbünden erfolgt der Eintritt auf Einladung eines Gruppenteilnehmers der Peer Group. Die Bekanntschaft mit einem Gruppenteilnehmer ist also zwingende Voraussetzung für das anonyme Surfen.

Kritik

Die Kritik am Darknet ist so alt wie die Einrichtung selbst. Während die einen das Darknet als Schutz für kriminelle Machenschaften sehen, stellen andere das Recht auf meinungsfreie Kommunikation in den Fokus.

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