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Channel Fokus: Digital Imaging Wandel im Fotohandel

Autor: Ann-Marie Struck

Fotografie, Kameras aber auch Scanner und Drucker – das alles umfasst Digital Imaging. Der Markt mit den Bildern ist vielschichtig und facettenreich. Das IT-BUSINESS-Panel wirft einen Blick auf die spannendsten Entwicklungen.

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Mit unserem IT-BUSINESS Panel sammeln wir Meinungen, Wünsche und Einschätzungen aus dem ITK-Channel zu aktuellen Branchen-Themen.
Mit unserem IT-BUSINESS Panel sammeln wir Meinungen, Wünsche und Einschätzungen aus dem ITK-Channel zu aktuellen Branchen-Themen.
(Bild: apinan - stock.adobe.com)

Beim Begriff „Digital Imaging“ entstehen fast schon automatisch Bilder im Kopf und man denkt an Kameras. Doch unter diesem Schlagwort lassen sich alle Prozesse der elektronischen Bildbearbeitung und Bildverarbeitung zusammenfassen. Am Ausgangspunkt stehen immer die Bilder, deren Ursprung digital ist oder die per Scanner digitalisiert wurden. Außerdem gehört die Verarbeitung, Veränderung, Archivierung, Präsentation sowie der Druck dieser Medien dazu.

Obwohl Kameras eigentlich das Kerngeschäft des Digital-Imaging-Markts sein müssten, verzeichnet das Segment laut des Photoindustrie-Verbandes (PIV) seit Jahren rückläufige Zahlen. Die Channel-Akteure müssen sich neue Strategien überlegen, um weiterhin zu bestehen.

Wandel im Imaging-Geschäft

Diese Umorientierung wird durch die Ergebnisse des IT-BUSINESS-Panels bestätigt. Denn bei der Frage, welche Bereiche des Digital Imaging die befragten ITK-Fachhändler und Systemintegratoren abdecken, stehen Dienstleistungen mit 81 Prozent auf Platz eins, gefolgt von Hardware wie Scanner und Drucker mit 79 Prozent. Den dritten Platz belegt mit 71 Prozent die Software zur Bildbearbeitung. Nur 36 Prozent der Umfrageteilnehmer haben Kameras und deren Zubehör im Angebot.

Kamera-Portfolio

Dabei ist das Kamera-Portfolio der befragten ITK-Fachhändler und Systemintegratoren umfangreich. 63 Prozent der befragten Teilnehmergruppe haben Systemkameras in ihrem Sortiment. Interessanterweise bieten noch 45 Prozent der Teilnehmer Digitalkameras für Einsteiger an, die jedoch allmählich durch Allround-Smartphones ersetzt werden. 27 Prozent der Befragten haben Spiegelreflexkameras und 11 Prozent Bridgekameras im Angebot.

Bestseller im Digital-Imaging-Markt

Dass Kameras nicht mehr zu den Bestsellern des Channel gehören, zeigt sich vor allem beim Umsatz. Auf Platz eins der Umsatztreiber der befragten ITK-Fachhändler und Systemintegratoren steht mit 68 Prozent Software, gefolgt von Hardware (54 %). Systemkameras bekommen bei 36 Prozent der Befragten gerade noch den dritten Platz. 18 Prozent der Umfrageteilnehmer machen ihren Umsatz mit Zubehör wie Speicherkarten und 11 Prozent mit Bridgekameras.

Ein Großteil der Befragten hat zwar Digitalkameras für Einsteiger im Portfolio, Geschäft machen damit nur 9 Prozent. Ebenso sieht es mit Spiegelreflexkameras aus.

Weitere Ergebnisse des IT-BUSINESS-Panels finde Sie in der Bildergalerie:

IT-BUSINESS-Panel: Digital Imaging
Bildergalerie mit 7 Bildern

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Über den Autor

 Ann-Marie Struck

Ann-Marie Struck

Redakteurin