IT-Trends 2022 Vier Aspekte, die die Arbeitswelt 2022 prägen

Quelle: Pressemitteilung

Aufgrund der Covid-19-Pandemie haben Unternehmen weltweit ihre Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt und viele von diesen arbeiten dort bis heute erfolgreich. Laut Citrix werden die Investitionen in Remote Work im kommenden Jahr für beispiellose Innovationen und Wachstum sorgen.

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Wie sieht der Arbeitsplatz 2022 aus?
Wie sieht der Arbeitsplatz 2022 aus?
(Bild: © Sven Grundmann- stock.adobe.com)

Die Notwendigkeit ist die Mutter der Erfindung: Als die Pandemie ausbrach, reagierten Unternehmen schnell, indem sie neue Technologien implementierten, um interne Abläufe zu verbessern und mit Kunden zu interagieren. Laut der Studie „The Era of Hyper Innovation“ haben diese Investitionen in Verbindung mit flexiblen Arbeitsmethoden im vergangenen Jahr branchenübergreifend einen Umsatz von 678 Milliarden Dollar erzielt. Im nächsten Jahr wird der Fokus noch stärker auf Innovationskraft und Wachstum liegen – 69 Prozent der Führungskräfte weltweit wollen die Investitionen in Forschung und Entwicklung in den nächsten 12 Monaten weiter erhöhen – dabei sollten Unternehmen allerdings folgende vier Faktoren beachten:

1. Unternehmen werden virtuell

Das Arbeiten im Homeoffice war zugegebenermaßen ein erzwungenes Experiment, aber die Mitarbeiter haben sich inzwischen daran gewöhnt und viele wollen auch in Zukunft – zumindest zeitweise – Zuhause arbeiten. 2022 wird dieser Wunsch in Erfüllung gehen: Obwohl so manche Manager anfangs skeptisch waren, erkennen sie inzwischen die positiven Auswirkungen von flexiblen Arbeitsmodellen auf Produktivität, Work-Life-Balance, psychische Gesundheit, Anwerbung und Bindung von Talenten, Betriebskosten und Umwelt. Infolgedessen werden sie auch künftig Flexibilität gewähren und in Tools und Prozesse investieren, die es ihren Mitarbeitern ermöglichen, überall kreativ und innovativ zu arbeiten.

2. Digitaler Workspace: das neue Büro

Ob zu Hause, im Büro oder unterwegs – Mitarbeiter müssen sicher, effizient und kontinuierlich (zusammen-) arbeiten können. Im kommenden Jahr werden Unternehmen die Rolle des Büros neu definieren und digitale Arbeitsbereiche einrichten, in denen Mitarbeiter sicher und zuverlässig auf die Ressourcen zugreifen können, die sie benötigen, um ihre Arbeit effektiv zu erledigen und mit Kollegen, Partnern und Kunden über jedes Gerät, jeden Kanal und an jedem Ort zu interagieren. Neue Richtlinien fördern zudem gerechte Arbeitsbedingungen, sodass kein Mitarbeiter aufgrund seines Arbeitsortes benachteiligt wird.

3. Mitarbeiter bestimmen Arbeitsort und -zeit

Die Zahl der Arbeitnehmer, die ihren Job kündigen, ist auf Rekordhoch. Dies verschärft den Fachkräftemangel weiter – insbesondere bei gefragten Skills wie Cloud, Sicherheit, KI und Analytics, die für die Digitalisierung der Wirtschaft benötigt werden. Unternehmen müssen deshalb ihr Angebot an ihre Mitarbeiter überdenken und sich stärker auf deren Wünsche einlassen: Flexible Arbeitsmodelle, die allen ermöglichen, einen Beitrag zum Unternehmenserfolg zu leisten, ihre Karriere voranzutreiben und zu ihren eigenen Bedingungen zu arbeiten. Unternehmen werden ihren Mitarbeitern nicht mehr vorschreiben können, wo und wie sie zu arbeiten haben.

4. Eine neue Jobkategorie entsteht

In dem Bemühen, qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen und sich im „War for Talents“ einen Vorteil zu verschaffen, werden Unternehmen mithilfe von hybriden Arbeitsmodellen und digitalen Technologien eine neue Jobkategorie schaffen. Diese wird die Flexibilität und Autonomie bieten, nach der sich viele Freiberufler, Auftragsarbeiter und sogenannte Gig Worker sehnen, und ihnen gleichzeitig ein gewisses Maß an Stabilität bieten, das für Arbeitnehmer im Zuge der Pandemie immer wichtiger geworden ist.

Das Fundament für die Arbeit der Zukunft ist gelegt – Unternehmen müssen im kommenden Jahr darauf aufbauen: Diejenigen, die hybride Modelle und Technologien implementierten, können die flexiblen, agilen und engagierten Arbeitskräfte für sich gewinnen, die sie brauchen, um langfristig erfolgreich zu sein.

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