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Business Continuity

CLOUD 2019 – Technology & Services Conference

Verantwortlichkeiten und Service Level Agreements klar definieren

| Autor: Dr. Stefan Riedl

Christian Heckmann, Portfolio Manager, Bechtle Hosting & Operations, Bechtle
Christian Heckmann, Portfolio Manager, Bechtle Hosting & Operations, Bechtle (Bild: Bechtle)

Wir sind mittendrin im großen Zeitenwechsel – von On Premises sicher in die Cloud. Christian Heckmann, Portfolio Manager, Bechtle Hosting & Operations bei Bechtle, erläutert im Vorfeld der CLOUD Conference 2019, welche Herausforderungen es mit Hybrid-Cloud-Services aus dem eigenen Datacenter gibt.

Was sind die größten Herausforderungen, die es für die IT zu meistern gilt, wenn Hybrid-Cloud-Services im eigenen Datacenter eingerichtet werden sollen?

Heckmann: Wir unterscheiden technische und organisatorische Herausforderungen. Technisch gesehen ist eine hochverfüg­bare Standortanbindung wesentlich, da die ­Logik und Verwaltung von Hybrid-Cloud-Services zentral erfolgen. Der Mehrwert dieser Lösungen ergibt sich durch die ständige Kommunikation und die Optimierung zentraler Cloud-Services. Aus organisatorischer Sicht ist es wichtig, Transparenz zu schaffen. Viele IT-Verantwortliche halten Hybrid-Cloud-Services, insbesondere den On-Premises-Anteil, für eine Blackbox, fürchten gar einen Kontrollverlust. Dabei unterscheiden sich Hybrid-Cloud-Systeme bei der Implementierung nur unwesentlich von klassischen Systemen. Die damit ­verbundenen Herausforderung lösen wir durch einen professionellen Beratungs­ansatz zur Auswahl des für den Kunden am besten passenden Service sowie durch eine qualitätsgesicherte Implementierung. Darüber hinaus ist die Definition von Verantwortlichkeiten essenziell. Es muss definiert sein, welcher Dienstleister intern wie extern welche Serviceteile verantwortet und innerhalb welcher Service Level Agreements agieren muss.

► Mehr Infos zur Cloud 2019 – Technology & Services Conference

 

 

Welche Rolle wird aus Ihrer Perspek­tive das On-Premises-Segment in der anbrechenden und vielzitierten „Cloud-Ära“ einnehmen?

Heckmann: Das On-Premises-Segment spielt in unseren Überlegungen eine wichtige Rolle. Nicht alle Services sind in eine Cloud auslagerbar – einerseits aufgrund technischer Restriktionen oder unzureichender Standardisierung, andererseits aufgrund von Richtlinien des jeweiligen Unternehmens hinsichtlich Business-kritischer Anwendungen oder sensibler Daten. Mittels Hybrid-Cloud-Ansatz entscheidet der Kunde, welche Services im Cloud-­Datacenter oder On Premises bereitgestellt werden sollen. Der Hybrid-Cloud-Ansatz ist der konsequente Schritt, die Prozesse auf Kundenseite so zu orchestrieren, dass der ­sukzessive Umstieg in die Cloud in Abhängigkeit der Business-Cloud-Readiness ermöglicht wird.

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