Fortinet Fortigate und Fortimail als UTM-Konzept Unified Threat Management beim Deutschen Eishockey-Bund

Redakteur: Dr. Andreas Bergler

Beim Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) kümmern sich 30 Mitarbeiter um sportliche Belange, aber auch um interne Aufgaben wie die IT-Infrastruktur. Da der Verband im Licht der Öffentlichkeit steht, ist er stets potenzielles Ziel von Hacker-Angriffen. Um dieser Gefahr zu begegnen, nutzt der DEB eine Lösung zum Unified Threat Management des Unternehmens Fortinet.

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Die deutsche Eishockey-Mannschaft beim Bully.
Die deutsche Eishockey-Mannschaft beim Bully.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der DEB legt großen Wert darauf, dass die Daten der Spieler, Trainer und Schiedsrichter sicher sind: „In unserem Verband sind über 35.000 Spieler und 168 Schiedsrichter organisiert, außerdem an die 400 Trainer mit A- oder B-Lizenz. Da sollte uns besser niemand aufs Glatteis führen – wenn unser Torhüter Dennis Endras keinen reinlässt, sollte das unsere Technik auch nicht“, sagt Eishockey-Legende Erich Kühnhackl, der den DEB als Vizepräsident vertritt. „Deutschland hat bei der WM 2010 ein hervorragendes Turnier gespielt. Das hat dem Sport viele neue Fans und Aufmerksamkeit gebracht. Damit wächst auch der DEB, das Drumherum muss also ebenfalls stimmen.“

Denn auch wenn das Augenmerk beim Thema IT-Sicherheit in der Regel auf Unternehmen liegt, benötigen Organisationen jeglicher Art einen entsprechenden Schutzschirm. Attacken abwehren oder im Idealfall verhindern und Sicherheitslücken schließen – wo immer ein oder mehrere Rechner Zugang zum Internet haben, herrscht die Notwendigkeit für IT-Security. Die Reichweite von Bedrohungsszenarien beim DEB ist dabei groß: Es geht nicht ausschließlich um den Schutz personenbezogener Daten, sondern auch darum, die Handlungsfähigkeit des gesamten Verbandes zu wahren. Ein umfangreiches Sicherheitspaket mit einer leistungsfähigen UTM-Lösung (Unified Threat Management) sorgt daher beim Deutschen Eishockey-Bund dafür, dass die hauseigene IT gegen Übergriffe egal welcher Art gefeit ist.

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Mehr als zwei Millionen Spam-Mails pro Monat

Im Gegensatz zum Nationalteam spielt die IT des DEB mit zwei Torhütern: Ein Fortigate- und ein Fortimail-System bilden gemeinsam das Security-Rückgrat der Verbands-IT. „Insbesondere die Firewall- und Anti-Spam-Funktionen der Fortinet-Appliances sind für den Schutz der DEB-Infrastruktur von größter Bedeutung“, erläutert Jörg Genius, dessen IT-Systemhaus Genius Techno Consult den DEB IT-seitig betreut. „Im Schnitt erreicht den Mail-Server des Verbands pro Sekunde eine unerwünschte Mail-Anfrage – das sind über zwei Millionen Anfragen im Monat. Ohne ein leistungsfähiges Abwehr-System würden entweder die Infrastruktur oder die Mitarbeiter nicht mehr vernünftig arbeiten können.“

Genius Techno Consult hatte die beiden Geräte im März 2011 beim DEB installiert. Die geschäftskritischen Funktionalitäten waren etwa zwei Stunden nach Beginn der Arbeiten voll einsatzfähig, so dass die Mitarbeiter von der Systemumstellung auf die neue Lösung kaum etwas bemerkten. Doch nicht nur die Installation, sondern das gesamte Projekt lief zügig ab. Von ersten Überlegungen zur Umstellung bis hin zu den letzten Arbeiten vergingen nur wenige Tage. Nachdem der DEB grünes Licht erteilt hatte, lieferte der Value Add Distributor Wick Hill die beiden Appliances innerhalb nur eines Werktages an Genius Techno Consult. Der VAD unterstützte die Mannschaft von Jörg Genius darüber hinaus auch bei der Installation und weiteren Support-Tätigkeiten.

Warum der DEB bei der Gefahrenabwehr auf eine Doppelspitze setzt, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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