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Erweiterte Führungsrolle Ulrich Seibold leitet HPE Greenlake

Autor: Dr. Andreas Bergler

Ab sofort übernimmt Ulrich Seibold die Leitung des neuen Geschäftsbereichs HPE Greenlake für die DACH-Region bei HPE. Die bisherige Position als Leiter des indirekten Vertriebs im selben Gebiet behält er noch, bis die Nachfolge geregelt ist.

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Ulrich Seibold, VP Channel, Service Providers, Alliance Partner, OEM & IoT bei HPE, leitet nun auch den DACH-Vertrieb für HPE Greenlake.
Ulrich Seibold, VP Channel, Service Providers, Alliance Partner, OEM & IoT bei HPE, leitet nun auch den DACH-Vertrieb für HPE Greenlake.
(Bild: Gudrun de Maddalena)

Mit Greenlake will es HPE den Partnern leichter machen, die Digitale Transformation bei ihren Kunden voranzubringen. Die dahinter stehende „Everything-as-a-Service“-Strategie hat HPE im Juni vergangenen Jahres auf der Discover in Las Vegas vorgestellt. Nun soll Greenlake mithilfe von Ulrich Seibold einen weiteren Schub in der DACH-Region bekommen. Der erfahrene Manager leitet ab sofort den Geschäftsbereich HPE Greenlake in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er erweitert damit kurzfristig sein Aufgabenspektrum, weil er die Rolle als Vice President Channels & Ecosystem für das Partnergeschäft in der DACH-Region noch beibehält, bis eine Nachfolge für diese Position gefunden ist. Die globale Leitung für Greenlake untersteht seit Dezember letzten Jahres Keith White, der zuvor das Worldwide Commercial Business für „Intelligent CloudMicrosoft verantwortete.

Dass Seibold nicht auf Dauer zweigleisig fahren wird, liegt in der Natur der Sache, denn Greenlake gilt als eines der am schnellsten wachsenden Geschäftsfelder bei HPE. Laut Paul Hunter, dem globalen Channel-Chef von HPE, ist das As-a-Service-Angebot bei den Partnern im vergangenen Jahr weltweit um satte 275 Prozent gewachsen, weshalb sich Greenlake vor allem auch im SMB-Umfeld besonders eigne.

Als Antwort und Kampfansage an das Angebot der Hyperscaler wird HPE mit Greenlake innerhalb der nächsten zwei Jahre das gesamte Portfolio als Service auflegen: Everything as a Service als Alternative zum Infrastruktur- und Lizenzkauf. Wohlgemerkt als Alternative, denn die Vorteile und die Nutzererfahrung der Cloud sollen schließlich mit den Vorteilen im eigenen Rechenzentrum und am Edge Hand in Hand gehen. Seibold: „Kunden wollen ihre IT nicht komplett in die Cloud geben, aber ihre komplette IT soll so wie die Cloud sein: einfach, flexibel und nach Verbrauch abgerechnet.“

Seibold kam bereits 1983 zu HP. Nach unterschiedlichen Management- und Leitungsfunktionen bei HP und HPE zeichnete er die letzten zehn Jahre für den indirekten Vertrieb mit Channel-, Service-Provider-, Alliance- und OEM-Partnern verantwortlich. Jüngster Produktlaunch für die SaaS-Strategie ist Greenlake Central, eine zentrale Management-Plattform für die komplette Hybrid-IT-Umgebung, die unlängst auf der Discover More in München mit vorgestellt wurde.

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Über den Autor

Dr. Andreas Bergler

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CvD IT-BUSINESS, Vogel IT-Medien