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Nvidia Geforce GTX 1660

Turing für Einsteiger – bald auch mit Raytracing

| Autor: Klaus Länger

Die Geforce-GTX-1660-Karten basieren auf der TU116-GPU von Nvidia. Bei ihnen sind 1.408 CUDA-Recheneinheiten aktiv, bei der schnelleren und kostspieligeren GTX 1660 Ti sind es 1.536.
Die Geforce-GTX-1660-Karten basieren auf der TU116-GPU von Nvidia. Bei ihnen sind 1.408 CUDA-Recheneinheiten aktiv, bei der schnelleren und kostspieligeren GTX 1660 Ti sind es 1.536. (Bild: Nvidia, Zotac)

Die „kleinen” Turing-Karten mit TU116-GPU sind die wahren Nachfolger der GTX-1060-Modelle, da die RTX-2060-Karten deutlich teuer sind. Nach den Geforce-GTX-1660-Ti-Modellen kommen nun die noch günstigeren GTX-1660-Karten mit Preisen ab 225 Euro.

Mit den Geforce-GTX-1660-Karten auf Turing-Basis bekommen nun die beliebten GTX-1060-Karten mit Pascal-GPU einen Nachfolger mit ähnlichem Preisniveau. Die RTX-2060-Karten mit leistungsfähigerer TU106-GPU sind deutlich kostspieliger und eher als Geforce-GTX-1070-Nachfolger einzustufen. Der TU116-GPU fehlen die Tensor-Cores der „großen” Turing-Chips und das Speicherinterface ist nur 192 statt 256 Bit breit.

Im Gegensatz zu den im Februar vorgestellten GTX-1660-Ti-Karten sind bei den Modellen ohne TI statt 1.536 nur 1.408 CUDA-Cores aktiv. Dafür ist der Basis- und der Boost-Takt mit 1.530 beziehungsweise 1.785 MHz etwas höher. Der Grafikspeicher ist ebenfalls sechs GB groß. Allerdings kommt statt GDDR6 nur GDDR6 mit niedrigem Takt und damit auch geringerer Speicherbandbreite zum Einsatz. Die Leistungsaufnahme soll bei beiden Karten sparsame 120 Watt betragen. Übertaktete Karten genehmigen sich 130 Watt.

Die Karten kommen in verschiedenen Varianten: von der kompakten Karte für Mini-ITX-Systeme bis hin zu Gaming-Modellen von etlichen Herstellern wie Gigabyte, MSI, PNY oder Zotac. Die Straßenpreise bewegen sich dabei zwischen 225 und 280 Euro und liegen so im Schnitt 40 Euro unter denen der GTX-1660-Ti-Modelle.

Raytracing für GTX-Karten

Raytracing-Effekte, mit denen einige Spiele wie Battlefield V, Metro Exodus, Assetto Corsa Competizione oder demnächst auch Shadow of the Tomb Raider aufwarten, waren bisher den Geforce-RTX-Karten vorbehalten. Die Spiele nutzen für die Effekte die DirectX-12-Raytracing-API (DXR) von Microsoft.

Im April soll nun ein neuer Geforce-Treiber DXR-Raytracing auch auf den Turing-GPUs ohne RT- und Tensor-Cores sowie auf Pascal-Karten mit ausreichend großem Speicher ermöglichen, wie Nvidia im Rahmen der derzeit gleichzeitig stattfindenden Branchenkonferenzen GPU Technology Conference (GTC) und Game Developers Conference (GDC) ankündigte. Allerdings können die Raytracing-Effekte nur mit geringerer Qualität und niedrigeren Frame-Raten dargestellt werden, da sie von den Shader-Units mit übernommen werden.

Mit der kommenden Treiber-Version soll DXR-Raytracing auch auf den GTX-1660 und 116-Ti-Karten laufen. Zusätzlich will Nvidia auch die schnelleren GTX-Karten mit Pascal-GPU unterstützen. Shadow of the Tomb Raider soll bald ein Update mit Raytracing-Effekten erhalten.
Mit der kommenden Treiber-Version soll DXR-Raytracing auch auf den GTX-1660 und 116-Ti-Karten laufen. Zusätzlich will Nvidia auch die schnelleren GTX-Karten mit Pascal-GPU unterstützen. Shadow of the Tomb Raider soll bald ein Update mit Raytracing-Effekten erhalten. (Bild: Nvidia)

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