Ärger mit Druckertreibern gehört der Vergangenheit an Thinprint macht Drucken in virtuellen Umgebungen einfach

Redakteur: Daniel Feldmaier

Drucken in virtuellen Umgebungen kann zu Bandbreiten-Problemen im Netzwerk führen, denn Druckdaten sind verhältnismäßig groß. Thinprint löst dieses Problem und vereinfacht das virtuelle Treibermanagement.

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Die perfekteste virtuelle Desktop-Umgebung verfehlt ihr Ziel, wenn Systemadministratoren in die Templates die Treiber sämtlicher Drucker einspielen müssen. Insofern kann das Thema Drucken über Erfolg oder Misserfolg eines Projektes entscheiden. Der Softwarehersteller Thinprint nimmt sich des Problems an. Das Berliner Unternehmen entwickelt seine Produktfamilie „.print“ stetig weiter.

Durch die .print-Technologie muss der Administrator den Anwendern in den Templates lediglich einen einzigen virtuellen Druckertreiber (V-Layer) zur Verfügung stellen. Dies erspart ihm bei neu in Betrieb genommenen Druckern eine Menge Zeit und Laufwege.

Egal, ob virtuelle oder physische Druckserver eingesetzt werden, können Unternehmen mit nativen Treibern drucken, ohne auf dem Server, den virtuellen Maschinen oder dem Client-Rechner Druckertreiber zu installieren. Mit Hilfe des V-Layers sind auch Thin Clients einsetzbar, die normalerweise keine Druckaufträge an lokale Drucker übermitteln können. Für ein stabiles Netzwerk und eine geringe Auslastung desselben sorgen die hohe Komprimierung der Druckdaten auf bis zu zwei Prozent der Originalgröße sowie eine Bandbreitenkontrolle.

Druckkosten-Kontrolle

Ein Zusammenspiel mit Server-based-Computing-Lösungen von Citrix oder Microsoft ist mit der Thinprint-Software ebenso möglich wie eine SSL/TLS-Verschlüsselung der Druckaufträge oder auch das detaillierte Tracking der Druckkosten. Die Thinprint-Lösungen sind in allen virtualisierten Desktop-Umgebungen von VMware, Citrix, Sun und Microsoft einsetzbar.

Thinprint bietet je nach Projekterfordernissen insgesamt vier verschiedene Lösungen an: Die VMware-View-Ergänzung erweitert die OEM-Software. Für den Einsatz mit Citrix-Xen-Desktop-Umgebungen oder bei Verwendung von Session Brokern anderer Hersteller, wie beispielsweise Leostream oder Sun, bildet die .print Desktop Engine den Einstieg. Mit der .print Server Engine und der .print Server Engine Premium stehen darüber hinaus zwei High-End-Lösungen zur Verfügungen, die beim Einsatz zentraler Druckserver zu empfehlen sind.

Die Lizenzierungsmodelle sind an das jeweilige Szenario angepasst. Alle Lizenzen enthalten grundsätzlich zwölf Monate Update-Service und sind optional mit zusätzlichem Support-Service erhältlich.

Vorteile für Thinprint-Partner

Systemhäuser, die Thinprint-Produkte verkaufen wollen, sollten Erfahrungen in der Realisierung von Infrastruktur-Lösungen mitbringen, ebenso wie Know-how in den marktgängigen Virtualisierungs-Lösungen von VMware, Citrix, Sun und Microsoft. Der Verkauf von .print-Lösungen ist auch ohne Partner-Status möglich, jedoch werden autorisierte Partner auf der Website des Herstellers gelistet, erhalten Kunden-Leads, ermäßigte Support- und Consulting-Services und zusätzliche Vermittlungsprovisionen sowie Sonderkonditionen für Großprojekte. Inbegriffen sind außerdem Trainingsgutscheine für vertriebliche und technische Schulungen.

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