Lenovo Thinkpad X-, T, P- und L-Serie Thinkpads mit Ryzen 5000 und Tiger Lake

Autor: Klaus Länger

Lenovo bringt eine neue Generation der Thinkpad-Notebooks mit den neusten Prozessoren von Intel und AMD auf den Markt. Bei den kompakten Premium-Modellen X13 und X13 Yoga setzt der Hersteller Displays mit einem Seitenverhältnis von 16:10 ein.

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Während das Convertible Thinkpad X13 Yoga nur mit Intel-Tiger-Lake-Prozessor auf den Markt kommt, besteht bei den Clamshell-Modellen der T-, P- und L-Serie weitestgehend die Wahl zwischen AMD Ryzen 5000 und Intel Core-CPUs der 11. Generation.
Während das Convertible Thinkpad X13 Yoga nur mit Intel-Tiger-Lake-Prozessor auf den Markt kommt, besteht bei den Clamshell-Modellen der T-, P- und L-Serie weitestgehend die Wahl zwischen AMD Ryzen 5000 und Intel Core-CPUs der 11. Generation.
(Bild: Lenovo)

Der Name Thinkpad hat unter den Business-Notebooks immer noch einen besonderen Klang. Lenovo bemüht sich hier, den Nimbus der klassischen IBM-Mobilrechner aufrechtzuerhalten. Inzwischen gibt es vier Modellreihen, die von den leichten 13,3-Zöllern der X-Serie über die T- und P-Serie bis hin zu den Geräten der L-Serie reichen. Letztere bilden den Einstieg in die Thinkbook-Welt. Aktuell stellt Lenovo die 2021er-Generation dieser Geräte vor, die größtenteils sowohl mit Intel Tiger Lake Prozessoren als auch mit AMD Ryzen 5000U auf den Markt kommt. Die exakten Prozessorvarianten nennt der Hersteller derzeit noch nicht. Es ist also nicht klar, ob jeweils Zen-3-Prozessoren der Cezanne-Familie oder Zen-2-Prozessoren der Lucienne-Baureihe verwendet werden. Sie sind im Prinzip ein Refresh der Ryzen-4000U-Prozessoren (Renoir). Die Intel-Geräte sind durchwegs mit Thunderbolt 4 ausgestattet.

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Thinkpad X13 und X13 Yoga

Bei den 2021er-Modellen der kompakten X13-Serie schließt sich Lenovo dem Trend zu höheren Displays an. Das Clamshell-Notebook X13 und das 360-Grad-Convertible X13 Yoga sind nun mit 13,3-Zoll-Displays ausgestattet, die ein Seitenverhältnis von 16:10 aufweisen. Den Touchscreen mit Stifterkennung des Yoga gibt es dabei nur mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel, wahlweise auch mit Privacy Guard. Das herkömmliche X13 kommt dagegen auch mit einer WQXGA-Option in den Handel, also mit 2.560 x 1.536 Bildpunkten. Während das Clamshell-Gerät mit Intel- oder AMD-Prozessor verfügbar sein wird, ist das Convertible exklusiv mit einer Tiger-Lake-CPU bis hinauf zum Core i7 mit vPro ausgerüstet. Als Grafikeinheit kommt beim AMD-Gerät die integrierte Radeon-GPU zum Einsatz und bei den Intel-Notebooks die Iris-Xe-Grafikeinheit. Für das X13 Yoga gibt der Hersteller ein Gewicht von 1,2 kg an, das X13 ist 100 Gramm leichter. Neben WiFi 6 ist auf Wunsch ein 4G- oder 5G-Modul eingebaut.

Thinkpad T und L

Die Thinkpad-T-Geräte sind in der oberen Mittelklasse positioniert. Mit 14-Zoll-Full-HD oder 4K-Display kommen das 1,47 kg schwere T14 und das mit 1,28 kg etwas leichtere T14s auf den Markt. Hier besteht die Wahl zwischen Ryzen 5000U und Intel Tiger Lake sowie zwischen einer 4G- und 5G-Option. Das T15 kommt nur mit Intel-Prozessor und ebenfalls FHD- oder 4K-Display. Für einen mobilen Internetzugang ohne WLAN gibt es hier nur LTE als Option. In den AMD-Geräten ist grundsätzlich die Radeon-GPU im Prozessor für die Grafik zuständig. Bei den Intel-Varianten des T14 und des T15 steht eine Nvidia Geforce MX450 als zusätzliche Grafikkarte in der Optionsliste.

Bei den günstigeren Thinkpad-L14 und L15-Geräten kann auch der 15,6-Zöller mit AMD-CPU geordert werden. Hier sind die Geräte maximal mit Full-HD-Displays bestückt, die Einstiegsmodelle sogar nur mit HD-TN-Panels.

Thinkpad P

Bei den Thinkpad-P-Modellen handelt es sich um Notebooks, die Lenovo als leichte Workstations einordnet. In der AMD-Variante des Thinkpad P14s ist ein Ryzen-Pro-Prozessor eingebaut. Da Lenovo eine maximale Boost-Taktrate von 4,4 GHz angibt, wird es sich bereits um einen Ryzen Pro 5000 handeln. Während hier nur die im Prozessor integrierte Radeon-Vega-Grafikeinheit zur Verfügung steht, lassen sich die Intel-Variante P14s i und das ebenfalls mit Tiger Lake bestückte P15s auf Wunsch mit einer zusätzlichen Nvidia-T500-Grafikkarte ausrüsten. Dabei handelt es sich im Prinzip um die Quadro-Version der Geforce GTX 1650. In der Basisausstattung verfügen die Thinkpad-Modelle P14s und P15s über ein Full-HD-IPS-Panel. Alternativ ist ein kalibrierbares 4K-Panel mit HDR400 lieferbar.

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