Premiere auf der Hausmesse

Tech Data enthüllt die Pläne für TK-Geschäft mit Brightstar

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»Ziel dieser Messe ist es nicht, unseren Fachhandelspartnern einen Bauchladen vorzuführen, sondern zuzuhören, was sie wirklich suchen und brauchen. Deshalb treten wir hier nicht als Brightstar auf, sondern eben als Schirmherr der Mobile Corner«, so Moeller. Der Fokus werde ganz klar auf Lösungen liegen, die entsprechenden Strategien arbeite man gerade gemeinsam mit den Herstellern aus. So wurde beispielsweise mit Microsoft eine europaweite Kooperation für Windows mobile vereinbart. »Wir werden erst das Geschäft aufbauen, dann das Branding mit der Marke Brightstar nach vorne bringen«, ergänzt Demeester.

Der offenbar wichtigste Ansatzpunkt jedoch ist die Zusammenarbeit mit Azlan im Bereich Unified Communication, Netzwerk, Mobility und Security. Schon heute nutzen alle Bereiche – Azlan, Brightstar und Tech Data – die selben Systeme und Prozesse. »Gemeinsam werden wir unseren Partnern, die ihren Fokus auf mittelständische und High-End-Lösungen setzen, eine komplette Device- und Infrastruktur samt Management anbieten können, ebenso Hosted Solutions«, so Moeller.

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Rückkehr der Samsung-Drucker

Als vor rund zwei Jahren das europäische Zentrallager ins tschechische Bor verlegt wurde, hatte Samsung das Drcukergeschäft mit Tech Data auf Eis gelegt – zusammen mit Canon, Lexmark und Kyocera Mita. Während die beiden erstgenannten relativ schnell wieder an Bord kamen, hat Kyocera-Mita die Geschäftsbeziehung letztlich beendet. Dem Restart der Geschäftsbeziehung mit Samsung war ein ganzes Jahr intensiver Abstimmungen vorausgegangen, betont Andreas Seidler, Senior Sales Manager für die Distribution bei Samsung.

Das Liefermodell von Tech Data sieht vor, dass die Ware vom Hersteller ins tschechische Bor geliefert wird, die Rechnungsstellung aus Österreich erfolgt und letztendlich in Deutschland vom Hersteller selbst die Urheberrechtsabgaben für die ausgelieferten Drucker abgeführt wird. Das konnte inzwischen zur beiserseitigen Zufriedenheit in den Systemen abgebildet werden. Neben der Einigung in Prozessfragen seien auch das Vertrauen in das aktuelle Management und in den neu aufgestellten Vertrieb inklusive einer Fachhandelsbetreuung ohne anonyme Pools die Gründe für den neuen Vertrag.

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