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Vorhang auf für einheitliches Sicherheitsmanagement Symantecs großer Produktlaunch »Endpoint Protection 11.0«

Redakteur: Dr. Andreas Bergler

Mit einer Showveranstaltung und einem reichen Festmahl hat Symantec seine integrierte Security-Suite »Endpoint Protection 11.0« in München präsentiert. Die Lösung, die Tools zu Bekämpfung verschiedener Gefahrenquellen unter einer Managementkonsole zusammenbringt, ist für den Hersteller ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte.

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Andreas Zeitler, Symantec Vice President and Regional Manager EMEA Central Region
Andreas Zeitler, Symantec Vice President and Regional Manager EMEA Central Region
( Archiv: Vogel Business Media )

Was Symantec erstmals auf den IT-Security Partner Solution Days & IT-Entscheider Kongress 2007 dem interessierten Fachpublikum vorgeführt hat, wurde nun der breiten Öffentlichkeit offiziell bekannt gegeben: Symantec hat seine Security-Suite »Symantec Endpoint Protection 11.0« mit einer großen Show im Beisein vieler geladener Gäste öffentlich präsentiert. Die groß angelegte Abend-Gala im Münchner Prinzregententheater ist für Andreas Zeitler, Vice President and Regional Manager EMEA Central Region bei Symantec, gerade gut genug: »Der Launch der Endpoint Protection 11.0 ist einer der größten Rollouts in der Geschichte unseres Unternehmens«, erklärt Zeitler.

Die wesentliche Botschaft der Security-Lösung ist das einheitliche – und damit auch stark vereinfachte – Sicherheitsmanagement: Symantec Endpoint Protection 11.0 vereint die Sicherheitstechnologien Virenschutz, Antispyware, Desktop-Firewall, Intrusion Prevention sowie Geräte- und Applikationskontrolle unter einer zentralen Managementkonsole. Verwaltet werden die bislang einzeln stehenden Lösungen zentral durch einen einzigen Agenten.

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Eine Lösung für alles

Nicht nur, dass sich der Installations- und Konfigurationsaufwand mit der Lösung erheblich reduziert hat, auch die Festplatte wird geschont. Gegenüber den vorhergehenden Versionen benötigt die Endpoint Protection 11.0 lediglich noch 20 Prozent des Speicherplatzes. »Diese enorme Reduzierung hat unseren Technikern die Tränen in die Augen getrieben«, berichtet Michael Hoos, Technischer Direktor Central EMEA bei Symantec, auf der Veranstaltung. Selbst die integrierte Anitviren-Engine verbraucht dank neuer Kompressionstechnologien nur noch ein Drittel des herkömmlichen Speicherbedarfs.

Fortschritte im Detail

Gefeilt wurde auch an der Echtzeit-Erkennung, der Blockierung und der Bereinigung von bösartigem Code. Durch die ursprünglich von Veritas stammende Technologie »Deep Scan« sollen sich auch schwer erkennbare Rootkits aufspüren und entfernen lassen. Die von Whole Security übernommene Technologie »Proactive Threat Scan« schützt mit der Analyse von Verhaltensmustern auch vor unbekannten Bedrohungen.

Die Endpoint Protection 11.0 hieße schließlich nicht so, wenn sich mit ihr nicht auch der Zugriff auf Endgeräte wie USB-Speichermedien oder Laufwerke limitieren ließe. Die Zeit, in der Security-Admins mit der Heißklebepistole USB-Schnittstellen einzeln versiegeln mussten, ist für Michael Hoos mit der Endpoint Protection 11.0 engültig vorbei.

Verfügbarkeit

Die Lösung soll ab dem 8. Oktober für die Kunden in der DACH-Region über Partner, Distributoren und Systemintegratoren erhältlich sein. Bei 100 Lizenzen kostet die Symantec Endpoint Protection 11.0 pro Einzelplatz etwa 52 Euro (UVP), bei 1.000 Lizenzen kommt die Einzel-Lizenz auf etwa 30 Euro (UVP).

Unter die zentrale Managementkonsole der Endpoint Protection 11.0 lässt sich auch die – ebenfalls neue – »Symantec Network Access Control 11.0« als zusätzliches Modul einfügen. Die Preise dieser Lösung liegen bei rund 32 Euro (UVP) pro Rechner bei 100 Lizenzen und bei etwa 23 Euro (UVP) pro Lizenz bei Abnahme von 1.000 Stück.

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