Sapphire Toxic AMD Radeon RX 6900 XT Limited Edition Superschnelle Radeon-Grafikkarte mit Hybrid-Kühlung

Autor: Klaus Länger

Als limitierte Sonderauflage kommt die Toxic AMD Radeon RX 6900 XT von Sapphire auf den Markt. Mit einer Kombination aus Wasser- und Luftkühlung soll das rare Stück die schnellste Gaming-Grafikkarte mit AMD-GPU auf dem Markt sein.

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Sapphire setzt bei der Toxic Radeon RX 6900 XT Limited Edition eine Hybrid-Kühlung ein. Eine All-in-One-Wasserkühlung mit Triple-Radiator ist für die GPU zuständig, für Spannungsregler und Speicher ein zusätzlicher Lüfter auf der Karte.
Sapphire setzt bei der Toxic Radeon RX 6900 XT Limited Edition eine Hybrid-Kühlung ein. Eine All-in-One-Wasserkühlung mit Triple-Radiator ist für die GPU zuständig, für Spannungsregler und Speicher ein zusätzlicher Lüfter auf der Karte.
(Bild: Sapphire)

Toxic war bis vor einigen Jahren die Bezeichnung der jeweils schnellsten luftgekühlten Radeon-Grafikkarten im Programm von Sapphire. Mit der Toxic AMD Radeon RX 6900 XT Limited Edition lässt der Hersteller den Namen wieder aufleben, diesmal allerdings für eine Grafikkarte, die mit Luft- und Wasserkühlung arbeitet. Dabei ist eine All-in-One-Wasserkühlung für die Kühlung der GPU zuständig, während ein zusätzlicher Lüfter nebst Heatpipes auf der Karte dafür sorgt, dass die Wärme von Spannungsreglern und dem 16 GB großen GDDR6-Speicher abgeführt wird.

Die vom dänischen Hersteller Asetek gefertigte Wasserkühlung besteht aus einem Wasserblock mit integrierter Pumpe für die GPU und einem großen Radiator mit drei 120-mm-Lüftern. Er soll dafür sorgen, dass die Temperatur des Navi-21-Grafikchips mit seinen 5.120 Stream-Prozessoren auch bei hohen Taktfrequenzen und voller Last nicht über 70 Grad Celsius klettert. Für hardwarebeschleunigtes DirectX-Raytracing bringt der Chip 80 RRay Accelerators mit. Der Grafikspeicher wird durch 128 MB Infinity Cache unterstützt.

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Bereits ohne zusätzliche manuelle Übertaktung erreicht der Boost-Takt mit dem Performance-BIOS der Sapphire-Karte bei 2.365 MHz und der Spieletakt bei 2.135 MHz. AMD selbst spezifiziert die Radeon RT 6900 XT mit 2.250 und 2.015 MHz an. Mit der Toxic-Boost-Software können die Taktraten noch ein gutes Stück weiter angehoben werden. Ist ein besonders leiser Betrieb gefragt, dann kann in ein alternatives BIOS für den Flüstermodus gewechselt werden.

Dreifache Stromversorgung

Mit ihrem zusätzlichen Wasserkühler ist die Sapphire-Karte für ein Leistungsaufnahme von bis zu 400 Watt ausgelegt. Daher ist sie auch mit zwei 8-Pin-Buchsen und einer zusätzlichen 6-Pin-Buchse bestückt. Mit einem weiteren 3-Pin-Header am Ende der Grafikkarte ist eine externe Synchronisierung der RGB-LED-Beleuchtung mit passenden Mainboards möglich. Ansonsten können die Farben der Beleuchtungselemente auf der Karte und in den Lüftern des Radiators auch über die Trixx-Software eingestellt werden. Dort gibt es ebenfalls einen Reiter für die Trixx-Boost-Funktion, mit der die Framerate durch eine leichte Verringerung der Auflösung bei gleichzeitiger Nutzung der Radeon-Image-Sharpening-Funktion erhöht wird. An Anschlüssen bietet die 2,5 Slot breite Karte einmal HDMI 2.1 VRR und drei mal DisplayPort 1.4.

Die Karte ist laut Hersteller ab sofort lieferbar, als nomineller Preis werden 1.599 Euro angegeben. Allerdings handelt es sich um eine limitierte Auflage und schon herkömmliche RX-6900-XT-Karten sind kaum zu bekommen.

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