UCC-Hardware Starface aktualisiert seine Telefonie-Appliances

Von Ira Zahorsky 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Veraltete TK-Anlagen können zum Sicherheits- und Integrationsproblem werden. Starface bringt neue On-Premises-Appliances für bis zu 2.000 aktive Nutzer auf den Markt. Welche Leistungsklassen es gibt und für wen sich die Modelle eignen, zeigt der Überblick.

Die neue Generation der Starface-UCC-Appliances basiert auf aktuellen Hardware-Plattformen und soll mit schnelleren Prozessoren, mehr Arbeitsspeicher und größeren SSDs umfangreiche Leistungsreserven für zukünftige Anwendungen bieten. (Bild:  Starface)
Die neue Generation der Starface-UCC-Appliances basiert auf aktuellen Hardware-Plattformen und soll mit schnelleren Prozessoren, mehr Arbeitsspeicher und größeren SSDs umfangreiche Leistungsreserven für zukünftige Anwendungen bieten.
(Bild: Starface)

Vier Appliance-Modelle bilden die neue Hardware-Generation von Starface. Sie reichen von Systemen für kleine Unternehmen bis zu Plattformen für bis zu 2.000 aktive Anwender. Die Geräte sind für den lokalen Betrieb ausgelegt. Der Karlsruher Anbieter setzt damit seine Cloud-first-Strategie fort, hält aber auch lokale Appliances und eine VM-Edition im Angebot. Unternehmen können ihre Kommunikationsplattform so weiterhin in der eigenen IT-Umgebung betreiben. Als Gründe dafür nennt Starface Datenschutz, Sicherheit und Compliance sowie den Wunsch, die Kontrolle über die Kommunikationsinfrastruktur zu behalten.

Austausch älterer Telefonanlagen im Blick

Die neuen Systeme richten sich nicht nur an Bestandskunden, die ihre Starface-Installation erneuern wollen. Sie sollen auch eine Option für Unternehmen sein, deren ältere Telefonanlagen anderer Hersteller nicht mehr weiterentwickelt oder unterstützt werden. Fehlen Sicherheitsupdates, lassen sich bekannte Schwachstellen unter Umständen nicht mehr schließen. Zugleich kann die Integration neuer Kommunikationsfunktionen an der vorhandenen Hardware scheitern.

In vielen Unternehmen laufen heute noch Telefonanlagen, die vor zehn oder fünfzehn Jahren installiert wurden und seitdem praktisch unverändert ihren Dienst verrichten.
Das kann schnell zum Problem werden.

Christoph Scheuermann, Geschäftsführer der Starface Group

Starface-Geschäftsführer Christoph Scheuermann verweist auf Anlagen, die seit vielen Jahren unverändert im Einsatz sind: „Das kann schnell zum Problem werden: etwa, wenn ein System ausfällt, wenn Angreifer eine ungepatchte Schwachstelle ausnutzen oder wenn neue Kommunikationsfeatures auf der Hardware nicht mehr unterstützt werden.“ Mit Blick auf KI-gestützte Angriffe sollten Unternehmen ihre Kommunikationsinfrastruktur kritisch prüfen, sagt Scheuermann. Die neuen Geräte sollen eine lokale Alternative zum Wechsel in die Cloud bieten.

Mehr Ressourcen für UCC-Funktionen

Für die neue Generation hat Starface nach eigenen Angaben zentrale Komponenten überarbeitet. Je nach Modell kommen aktuelle Prozessoren mit bis zu doppelt so vielen Rechenkernen, mehr Arbeitsspeicher und größere SSDs zum Einsatz. Die zusätzlichen Ressourcen sollen UCC-Clients, Sprachübertragung, die Einbindung mobiler Geräte sowie Hotline- und Vermittlungsfunktionen unterstützen.

Die Ausstattung unterscheidet sich nach Gerätekategorie:

  • Starface Compact V5: für bis zu 25 Anwender; Intel N97 mit vier Kernen, 8 GB RAM und 128-GB-SSD. Zwei ISDN-S0-Ports und vier analoge Anschlüsse ermöglichen den Weiterbetrieb entsprechender Endgeräte.
  • Starface Compact SIP V5: Ebenfalls für bis zu 25 Anwender, mit derselben Hardware-Basis, aber ohne ISDN- und Analoganschlüsse. Das Modell ist für IP-basierte Telefonie vorgesehen.
  • Starface Advanced V8: 19-Zoll-System für bis zu 200 aktive Anwender. Es nutzt einen Intel Core i3-N305 mit acht Kernen, 8 GB RAM und eine 128-GB-SSD.
  • Starface Platinum V7: Für bis zu 2.000 aktive Anwender. Das Topmodell verfügt über einen Intel Core i7, 32 GB RAM sowie redundante SSDs und Netzteile.

Fertigung in Deutschland, Vertrieb über Fachhandel

Alle Appliances werden laut Starface in Deutschland gefertigt und haben eine Herstellergarantie von 24 Monaten. Die Compact- und Advanced-Modelle werden mit jeweils drei Benutzerlizenzen ausgeliefert. Zertifizierte Partner der Gamma Gruppe unterstützen laut Anbieter bei der Auswahl, der Migration bestehender Anlagen und der Einbindung in die vorhandene IT- und Kommunikationsumgebung. Die Appliances sind ab sofort über den qualifizierten UCC-Fachhandel erhältlich.

(ID:50994754)

Wissen, was läuft

Täglich die wichtigsten Infos aus dem ITK-Markt

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung