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Western Digital Ultrastar DC ME200

SSD als RAM-Erweiterung für Server

| Autor: Klaus Länger

Western Digital bietet die Ultrastar DC ME200 im 2,5-Zoll-U.2-Format und als NVMe-PCI-Express-Karte mit halber Höhe an.
Western Digital bietet die Ultrastar DC ME200 im 2,5-Zoll-U.2-Format und als NVMe-PCI-Express-Karte mit halber Höhe an. (Bild: Western Digital)

Mit den SSDs der Ultrastar-DC-ME200-Serie bringt Western Digital Flash-Speicher auf den Markt, die in Servern unter Linux den Arbeitsspeicher erweitern. Mit ihnen will der Hersteller vom wachsenden In-Memory-Computing-Markt profitieren.

SSDs sind zwar deutlich langsamer als DDR-Speichermodule, sie sind aber günstiger und erlauben eine höhere Speicherkapazität. Mit der Ultrastar-DC-ME200-Serie hat Western Digital SSDs entwickelt, die sich gemeinsam mit DRAM in einem Speicherpool nutzen lassen. Die Ultrastar DC ME200, das Kürzel „ME“ steht für „Memory Extension“, ist mit Kapazitäten von einem, zwei oder vier TiB verfügbar. Der Hersteller bietet die SSD in zwei Bauformen an: Im 2,5-Zoll-Format mit U.2-Schnittstelle und als PCIe-3.0-Steckkarte mit halber Höhe. Sie besteht aus planarem 15-nm-MLC-NAND und soll daher eine hohe Endurance aufweisen, die je nach Kapazität zwischen 19 und 78 Petabyte Written (PBW) liegt.

Bis zu 24 TiB in Dual-CPU-Servern

Laut Western Digital ermöglicht das In-Memory-System bei 1U-Dual-CPU-Servern eine Speichererweiterung auf bis zu 24 TiB. Bei 2U-Systemen mit vier CPUs sind 48 TiB, bei 4U-Systemen mit acht Prozessoren bis zu 96 TiB möglich. Ein TiB (Tebibyte) entspricht 240 Bytes. Diese Kapazität entspricht etwa 0,9 TB (Terabyte).

Die Ultrastar-DC-ME200-SSDs sind derzeit nur mit Intel-Xeon-Prozessoren ab E5 v3 nutzbar. Beim Betriebssystem werden verschiedene Linux-Distributionen unterstützt. Typische Anwendungen für die Ultrastar-DC-ME200-Serie sieht der Hersteller bei In-Memory-Anwendungen wie Redis, Memcached, Apache Spark und großen Datenbanken. Eine eigene Memory-Management-Software übernimmt die Kombination von DRAM und SSD in einem gemeinsamen Speicherpool. Dabei kommen Machine Learning, Mustererkennung, Code Scanning und andere Techniken zum Einsatz, um durch ein massives Prefetching für eine hohe Performance zu sorgen. Die Ultrastar-DC-ME200-Serie ist laut Western Digital verfügbar und wird durch ausgewählte Kunden getestet.

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