Schnelle Hilfe im Cybernotfall Sophos startet Rapid Response Service

Autor: Melanie Staudacher

Mit dem Rapid Response Service bietet Sophos eine schnelle Reaktion auf Cyberangriffe zum festen Preis für 45 Tage an. Der Dienst ist auch für Nicht-Sophos-Kunden und öffentliche Ämter verfügbar und basiert auf der Lösung Managed Threat Response.

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Das Notfallteam des Rapid Response Services von Sophos ist 24 Stunden an sieben Tagen die Woche auch für Nicht-Kunden erreichbar.
Das Notfallteam des Rapid Response Services von Sophos ist 24 Stunden an sieben Tagen die Woche auch für Nicht-Kunden erreichbar.
(Bild: Vitalii Vodolazskyi - stock.adobe.com)

Der Rapid Response Service wird von Expertenteams von Sophos remote durchgeführt. Zu einem festen Preis übernimmt der Hersteller 45 Tage lang die Überwachung der Systeme und die Identifizierung und Bekämpfung von Sicherheitsvorfällen. Das Team, bestehend aus Security-Experten und Forensikern, steht Nutzern rund um die Uhr zur Verfügung, um Angriffe möglichst schnell zu stoppen.

Auch für Nicht-Sophos-Kunden

Anhand der Anzahl der Benutzer und Server im Unternehmen werden die Kosten für den Service berechnet. Mit diesem festen Preismodell will sich der Hersteller von anderen Incident-Response- und Forensikdiensten, die meist stundenweise abrechnen, differenzieren. Außerdem können auch Ämter und Unternehmen, die nicht Kunden bei Sophos sind, den Service in Anspruch nehmen.

Das neue Angebot basiert auf der Lösung Managed Threat Response (MTR) von Sophos, die Bedrohungen erkennt und in Echtzeit eine Reaktion darauf bereitstellt. Sobald der Kunde das Rapid-Response-Team angefordert hat, dauert es laut Hersteller durchschnittlich zwei Stunden, bis das Team mit dem Support beginnt. Davor muss der Kunde einen Servicevertrag akzeptieren. Voraussetzung ist jedoch, dass auf den Endgeräten die MTR-Lösung und der Intercept-X-Advanced-Agent von Sophos installiert ist. Dies bedeutet, dass ein aktueller, nicht von Sophos bereitgestellter Endpoint-Schutz vorher deinstalliert werden muss. Die Installation der Sophos-Lösungen soll möglichst schnell erfolgen. Bis zum Start nutzt das Notfallteam andere verfügbare Daten und Tools, um Angriffe abzuwehren.

Nachdem eine unmittelbare Gefährdung durch das Response-Team neutralisiert wurde, übernimmt es 45 Tage lang die kontinuierliche Überwachung mit aktiver Bedrohungssuche. Am Ende der Laufzeit können Kunden entweder vollständig zu Sophos wechseln oder den Servicevertrag auslaufen lassen. Zwar gehören zu den Experten auch Spezialisten aus Europa, da der 24/7-Service aber weltweit verfügbar ist, wird er lediglich auf Englisch angeboten.

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Über den Autor

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Volontärin, Vogel IT-Medien GmbH