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Entwicklung von Individual-Software für anspruchsvolle Digitalisierungsprojekte Sievers-Group gründet Innovation Office

Autor: Wilfried Platten

Die Sievers-Group hat das Leistungsportfolio um eine Abteilung für Individualentwicklung erweitert: Das Sievers Innovation Office, kurz Sievers.io, realisiert kundenspezifische Software-Lösungen. Schwerpunkte liegen auf der Bereitstellung von Plattformen und API-Back-Ends für Apps.

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Code, Code und nochmal Code...
Code, Code und nochmal Code...
(Bild: maciek905 - stock.adobe.com)

Mit Standardsoftware sind die Anforderungen vieler Anwendungsfälle nicht– oder nur auszureichend – zu erfüllen. Speziell Digitalisierungsprojekte erfordern angepasste oder spezifische Applikationen. Deshalb hat die Osnabrücker Sievers Group mit dem „Innovation Office“ eine Abteilung zur Entwicklung von Individual-Software gegründet– von der Konzeption und Planung von Systemarchitekturen über die Programmierung bis hin zur Integration.

Im Gegensatz zu ISVs (Independent Software Vendors) wird die im Haus entwickelte Software nur für eigene Projekte genutzt, quasi als ISD (Independent Software Developer). „Unsere Individualentwicklungen bieten Kunden die Möglichkeit, ihre Prozesse digital darzustellen“, erklärt der Leiter der neuen Abteilung Benjamin Höner. „Damit liefern wir eine wichtige Unterstützung bei der Realisierung der Industrie 4.0 und des Internet of Things.“

Schwachstellen-Analyse per Selbstbedienung

Die Abteilung konzentriert sich vor allem auf Lösungen in den Bereichen verteilte Anwendungen, Schnittstellen-Kommunikation sowie Datenverarbeitungen und Webservices für Applikationen. Anwendungsbeispiele sind Back-Ends für Apps, die dem Nutzer ein webbasiertes Interface bieten, sowie hochverfügbare und leicht skalierbare Plattformlösungen. Letztere können als Schnittstelle zum Endkunden eingesetzt werden, der dort persönliche Einstellungen bearbeiten oder Dienste abrufen kann.

Für die jüngste Entwicklung SNC/AssetSec will die Sievers-Group künftig auch Partnermodelle für andere Systemhäuser anbieten. Diese können den Dienst einkaufen und selbst weiterverkaufen. Bisher handelt es sich bei dem Partnervertrieb aber noch um Zukunftsmusik. SNC/AssetSec ist eine Schwachstellen-Analyse als Self-Service. Dabei werden definierte IP-Adressen externer Systeme kontinuierlich überprüft und notfalls gemeldet, um umgehend auf mögliche Bedrohungen reagieren zu können.

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Über den Autor

 Wilfried Platten

Wilfried Platten

Chefredakteur, IT-BUSINESS