Synology Diskstation DS925+ und DX525 Schnelles 4-Bay-NAS-System mit optionaler Erweiterungseinheit

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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Für anspruchsvolle Workloads professioneller Anwender, kleine Unternehmen oder Außenstellen ist das 4-Bay-NAS-System Diskstation DS925+ von Synology konzipiert. Bei hohem Speicherbedarf kann es mit einer Erweiterungseinheit kombiniert werden.

Die Diskstation DS925+ (links) ist das neuste 4-Bay-NAS-System des Herstellers. Es soll in der Praxis eine deutlich höhere Leistung als die Vorgängerin DS923+ liefern. Mit der ebenfalls neuen DX525-Erweiterungseinheit (rechts)  lässt sich das System auf bis zu neun Laufwerkseinschübe ausbauen.(Bild:  Synology)
Die Diskstation DS925+ (links) ist das neuste 4-Bay-NAS-System des Herstellers. Es soll in der Praxis eine deutlich höhere Leistung als die Vorgängerin DS923+ liefern. Mit der ebenfalls neuen DX525-Erweiterungseinheit (rechts) lässt sich das System auf bis zu neun Laufwerkseinschübe ausbauen.
(Bild: Synology)

Laut Synology gehören die 4-Bay-NAS-Systeme der Plus-Serie zu den beliebtesten Produkten des Herstellers. Laut Jeffrey Huang, Produktmanager bei Synology, wurden sie weltweit über eine Million Mal installiert und „werden nicht nur von IT-Profis geschätzt, sondern kommen auch in Niederlassungen und Außenstellen großer Unternehmen als Edge-Server zum Einsatz.“ Mit der neuen Diskstation DS925+ will der Hersteller diese Erfolgsgeschichte fortsetzen.

Gegenüber dem Vorgängermodell soll die DS925+ einen deutlichen Leistungszuwachs liefern: Der Hersteller spricht von 149 Prozent schnellere SMB-Downloads, 150 Prozent schnelleren Uploads sowie 131 Prozent schnelleren Lese- und 150 Prozent schnelleren Schreibzugriffe bei vorkonfigurierter Umgebung. Die sequenzielle Geschwindigkeit beim Schreiben liegt laut Hersteller bei 565 MB/s und beim Lesen bei 522 MB/s.

Im Vergleich zur DS923+ setzt Synology mit dem AMD Ryzen Embedded V1500B einen stärkeren Prozessor ein. Der Prozessor ohne integrierte GPU verfügt über vier Zen-Cores, acht Threads und arbeitet mit 2,2 GHz Taktfrequenz. In der DS923+ kommt ein AMD Ryzen R1600 mit nur zwei Cores und vier Threads zum Einsatz. Zudem übernehmen in der DS925+ nun zwei 2,5GbE-Ports die Verbindung zum Netzwerk während die DS923+ noch mit zwei GbE-Prots auskommen muss. Allerdings fehlt bei der DS925+ die Möglichkeit der Aufrüstung mit einer zusätzlichen 10GbE-Karte.

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Nur mit als kompatibel gelisteten Laufwerken

Die Diskstation DS925+ bietet vier Laufwerkseinschübe für 3,5-Zoll-SATA-HDDs bis zu 20 TB Kapazität pro Drive oder 2,5-Zoll-SATA-SSDs mit bis zu 7 TB. Das neue NAS-System zählt zu den Synology-Geräten, die für die Nutzung als kompatibel gelisteter Laufwerke ausgelegt sind, da das System nur so „eine nahtlose Integration und langfristige Zuverlässigkeit“ gewährleisten können. Mit nicht unterstützten Drives können keine Speicherpools erstellt werden. Derzeit enthält die Kompatibilitätsliste nur Synology-eigene Festplatten und SSDs, soll aber um Massenspeicher anderer Hersteller erweitert werden. Synology stellt dafür den HDD- und SSD-Herstellern ein Validierungsprogramm zur Verfügung, in dessen Rahmen sie ihre Produkte nach den Prüfstandards für Synology-Laufwerke zertifizieren lassen können. Diese Kompatibilitätsvorgabe sollen auch die M.2-SSDs erfüllen, die ebenfalls in der DS925+ eingesetzt werden können: Im Gehäuseboden des Systems sind hinter Abdeckungen zwei M.2-Slots für NVMe-SSDs angebracht, die als Cache für die HDDs oder als Storage Pool genutzt werden können. Hier können Drittanbieter-SSDs prinzipiell noch verwendet werden, allerdings werden sie laut dem Hersteller im Speicher-Manager als Unverified angezeigt, was dazu führt, dass kein technischer Support geleistet wird.

Bis zu 180 TB mit der Erweiterungseinheit DX525

Falls die Diskstation DS925+ allein nicht ausreicht, um den Speicherbedarf zu decken, kann das System mit der ebenfalls neuen Erweiterungseinheit DX525 kombiniert werden, die weitere fünf Laufwerksschächte zur Verfügung stellt. So sind dann bis zu 180 TB Rohkapazität möglich. Im Gegensatz zu den bisherigen Systemen wird nicht mehr E-SATA, sondern ein USB-C-Kabel zur Verbindung zwischen Diskstation und Erweiterungseinheit genutzt. Die zusätzlichen Laufwerke in der DX525 werden über den Diskstation Manager (DSM) auf dem NAS-System verwaltet. Alternativ kann die Erweiterungseinheit auch als lokales Backup-Ziel für die DS925+ dienen.

Weitere Funktionen für das NAS-System

Der Funktionsumfang des Diskstation Manager geht über das reine Speichern von Daten inzwischen weit hinaus. Die Diskstation DS925+ kann als private Cloud mit plattformübergreifendem Zugriff sowie Synchronisierung zwischen Standorten dienen, als lokal betriebener Mailserver arbeiten oder Teams Werkzeuge für die Zusammenarbeit zur Verfügung stellen. Zudem kann sie die Datensicherung für Client-Geräte und Cloud-Ressourcen wie Google Workspace oder Microsoft 365 übernehmen.

Schließlich kann das NAS-System mit der Surveillance Station auch zur Zentrale für eine Videoüberwachungslösung mit intelligenter Echtzeitanalyse werden.

Als Datum für den Verkaufsstart der Diskstation DS925+ nennt Synology den 7. Mai 2025 und als empfohlenen Verkaufspreis 549 Euro. Laufwerke sind dabei nicht enthalten. Einen Preis für die Erweiterungseinheit DX525 hat der Hersteller noch nicht kommuniziert.

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