Mit der Software Lifeblood hat sich das Füssener Startup Rimian zum Ziel gesetzt, der Geschäftsführung von Unternehmen die Cyberrisiken in der Wertschöpfung übersichtlich darzustellen. Der Lösungsanbieter konnte nun das Technologie-Netzwerk Comteam als Partner gewinnen.
Das Startup Rimian hat seinen Sitz im schönen Allgäu.
(Bild: Rimian)
Die schiere Masse an Cyber-Gefahren überfordert Geschäftsführer eines Unternehmens häufig. Schließlich sind sie selten so tief in der technischen Materie, um alle Auswirkungen der Risiken auf die Wertschöpfungskette abschätzen zu können. Da ihm die bisher genutzten Excel-Tabellen zu unpraktisch wurden, hat Unternehmensberater Martin Braun, CEO bei Rimian, die Lösung Lifeblood entwickelt. „RIMIAN“ steht für „Risk Mitigate & Analysing“ und soll auch Managern ohne große IT-Expertise einen klaren Überblick bieten, in welchen Bereichen Gefahren drohen, wie diese einzuschätzen sind und was dagegen getan werden kann.
Martin Braun ist CEO bei Rimian.
(Bild: Rimian / Tobias Hertle)
„Unser Ansatz ist nicht ‚Cyberrisiken bedrohen die IT‘, sondern die Absicherung der Wertschöpfungskette des Unternehmens“, erläutert Braun. „Wir verknüpfen mit unserer Lösung die Geschäftsprozesse mit der Infrastruktur und deren Risiken.“ Zusätzlich zu den technischen Bedrohungen, die über die verschiedenen IT-Assets entstehen, erkennt die Software auch organisatorische Probleme, die beispielsweise durch schlecht geschulte Mitarbeiter oder nicht eingehaltene Security-Richtlinien verursacht werden können.
Risiken priorisieren
Die Software analysiert tagesaktuell mittels Algorithmen und Künstlicher Intelligenz das Risiko. Das Ergebnis der Bewertung wird im Cockpit von Lifeblood angezeigt. Möchte der User weiter in die Tiefe gehen, also genau wissen, von welchem Geschäftsprozess die Gefahr ausgeht, kann er dies ebenfalls abfragen. Anhand der Analyse kann der Geschäftsführer die Risiken priorisieren und die entsprechenden Maßnahmen von den Verantwortlichen einleiten lassen. Dies ist vor allem im Schadensfall wichtig, wenn es darum geht, welche Systeme als erstes wiederhergestellt werden müssen, um die Wertschöpfung aufrecht zu erhalten. „Unser Fokus liegt immer auf den Geschäftsprozessen und nicht auf den IT-Assets“, betont Braun.
Weiterhin gibt es die Möglichkeit, beispielsweise SOC-Services von Managed Service Providern (MSPs) direkt an das Cockpit anzubinden und ihre Erkenntnisse darüber für die Geschäftsleitung aufzubereiten. Die Manager können so direkt erkennen, wohin welcher Angriff abzielt – auch ohne die technischen Hintergründe explizit zu verstehen.
Update: Kooperation mit Comteam
Seit Januar hat Rimian das Technologie-Netzwerk Comteam mit im Boot. Geschäftsführer Sven Glatter sieht die Lösung von Rimian als Tool, „das auf die Anforderungen unserer Zeit eingeht: Unternehmen sehen sich mit immer komplexer werdenden Bedrohungen ihrer IT-Infrastruktur und steigenden rechtlichen Anforderungen von Geschäftspartnern und Versicherungen konfrontiert“. Mit der Lösung des Allgäuer Unternehmens sieht er Potenzial, das „die comTeam Partner nutzen können, um ihre Dienstleistung auf ein neues Level zu bringen und sich deutlich vom Wettbewerb abzuheben“.
Rimian-CEO freut sich über den wertvollen strategischen Partner für sein junges Unternehmen: „Comteam verfügt genau über die Kontakte und die Fokussierung, die für unsere strategische Planung sinnvoll sind. Jetzt gilt es die Partner und deren Kunden zu sensibilisieren und Hilfestellung zum Verständnis und Einsatz der Lösung zu geben.“
Auf Partnersuche
Natürlich ist das Startup, das seinen Sitz im idyllischen Füssen im Allgäu hat, dennoch auf der Suche nach weiteren Vertriebspartnern für die Lösung, die sich prinzipiell für Unternehmen jeder Branche eignet. „Mit Lifeblood sieht der Endkunde sofort, dass ein Benefit für den Invest erfolgt“, argumentiert Braun für seine Lösung. Denn der Dienstleister kann damit nicht nur die Schwachstellen aufzeigen, sondern auch, wie sich das Risiko minimiert, wenn eine Maßnahme ergriffen wird. „Wir geben den Partnern eine Lösung an die Hand, mit der sie bei den Entscheidern Transparenz schaffen können.“ Dazu bietet Rimian eigene Schulungen an. Die Fachhändler können Lifeblood auch als Managed Service unter ihrem Label betreiben. Zusätzliches Geschäft können sie durch den Verkauf der passenden Produkte oder Services generieren, denn der Endkunde sieht genau, an welchen Punkten in die Sicherheit investiert werden sollte, ohne dabei unnötige Ausgaben zu generieren. Ein mögliches Vertriebsargument ist auch, mit der Lösung bei Cyber-Versicherungen bessere Konditionen zu erzielen, wenn das Unternehmen sein Risikolevel transparent darstellen kann.
Stand: 08.12.2025
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