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ENTERPRISE MOBILITY SUMMIT 2018

Rahmenbedingungen für die Digitale Transformation

| Redakteur: Sarah Böttcher

Unternehmen sollten ihren Mitarbeitern in Zeiten der Digitalen Transformation vor allem flexibles Arbeiten ermöglichen.
Unternehmen sollten ihren Mitarbeitern in Zeiten der Digitalen Transformation vor allem flexibles Arbeiten ermöglichen. (Bild: CHG MERIDIAN)

Die Digitalisierung ist in aller Munde. Wie Unternehmen die Digitale Transformation erfolgreich meistern, erläutert Oliver Schorer, CIO der CHG-MERIDIAN-Gruppe, auf dem Enterprise Mobility Summit der Vogel IT-Akademie.

ITB: Digitalisierung ist das Schlagwort unserer Zeit. Welchen Zusammenhang sehen Sie zwischen wachsender Mobility und Digitalisierung ganz allgemein – beziehungsweise wie können sich beide Konzepte gegenseitig befruchten?

Schorer: Spricht man heute von Digitalisierung, sind damit unter anderem moderne Arbeitsplatzkonzepte und „Mobile Workplaces“ gemeint. Hier geht es darum, die Bedürfnisse aller Nutzergruppen bestmöglich digital abzubilden. Viele Mitarbeiter möchten bei Bedarf flexibel von zu Hause oder von unterwegs aus arbeiten, weshalb sie ihren Mobile Workplace selbst mitgestalten wollen.

Oliver Schorer ist seit 1999 bei CHG-MERIDIAN verantwortlich für die IT und wurde 2009 Chief Information Officer (CIO) der CHG-MERIDIAN-Gruppe. Seit 2013 ist er im erweiterten Vorstand und hat seither den Auf- und Ausbau von ergänzenden Service-Leistungen des Unternehmens vorangetrieben. Seit 2017 ist Schorer Vorstandesmitglied und als CIO verantwortlich für IT und Services.
Oliver Schorer ist seit 1999 bei CHG-MERIDIAN verantwortlich für die IT und wurde 2009 Chief Information Officer (CIO) der CHG-MERIDIAN-Gruppe. Seit 2013 ist er im erweiterten Vorstand und hat seither den Auf- und Ausbau von ergänzenden Service-Leistungen des Unternehmens vorangetrieben. Seit 2017 ist Schorer Vorstandesmitglied und als CIO verantwortlich für IT und Services. (Bild: www.christianlordotto.de / CHG MERIDIAN)

ITB: Mobility ganz allgemein und (Mobile) Digital Workspace im Besonderen: Welche Vorteile bringt es Anwenderunternehmen, wenn das Thema Mobility beziehungsweise Enterprise Mobility konsequent mit dem Thema (Mobile) Digital Workspace verknüpft wird?

Schorer: Auch hier lautet das Stichwort Flexibilität: Mitarbeiter sind es im privaten Bereich gewohnt, dass sie Bestellprozesse digital vornehmen und eine Auswahl treffen können. Dies sollte auch im Unternehmen möglich sein: Benötigen die Mitarbeiter ein neues Endgerät, sollten sie dies über ein Self-Service-Portal anfordern können. Die Verantwortlichen erhalten die volle Transparenz über die Beschaffungsprozesse und die Mitarbeiter erhalten die Entscheidungsfreiheit, denn in der Regel werden verschiedene Endgeräte zur Auswahl angeboten. Damit können Unternehmen die Anwender an der Digitalisierung teilhaben lassen. Die Unternehmens-IT entscheidet, welche Hardware-Modelle, Leistungen und Apps sie bereitstellen möchten. Die User wiederum können mitbestimmen, mit welchem Device und welchen weiteren Service-Leistungen sie am liebsten ihren „Mobile Workplace“ komplettieren.

ITB: Welche technischen und organisatorischen Herausforderungen gilt es aus Ihrer Sicht im Hinblick auf die oben genannten Aspekte der Digitalisierung zu meistern?

Schorer: In der Regel stellen die Fachbereiche und ihre Enduser konkrete Anforderungen an den „Mobile Workplace“. Diese entstammen dem Privatumfeld und werden als „Mindestanforderung“ verstanden. Das heißt, die IT muss künftig schneller und effizienter Anforderungen umsetzen können, ansonsten entsteht schnell die berühmt-berüchtigte „Schatten-IT“. Dies kann nicht zuletzt aus Datenschutz- und Compliance-Gründen gefährlich werden.

Ergänzendes zum Thema
 
Termine und Anmeldung zum ENTERPRISE MOBILITY SUMMIT 2018

ITB: Welche Herausforderungen kommen auf die Mitarbeiter zu, wenn sich ihr Unternehmen auf den Weg der Digitalisierung macht? Wie sollte man seine Mitarbeiter hier am besten begleiten?

Schorer: Unternehmen müssen einen stärkeren Beitrag zur weiteren Digitalisierung ihrer Mitarbeiter leisten, um im Wettbewerb nicht abgehängt zu werden. Drei von vier Deutschen bringen sich ihre Digitalkompetenz heute nach wie vor privat selbst bei. Deshalb engagieren wir uns im Rahmen der D21-Initiative der Bundesregierung und unterstützen Unternehmen dabei, ihre Mitarbeiter für die Digitalisierung fit zu machen indem wir moderne Technologien auch im privaten Umfeld kostengünstig bereitstellen.

ITB: Was wird das Spannende an Ihrer Keynote auf dem Enterprise Mobility Summit sein?

Schorer: Der eigene Erfahrungsschatz als CIO, sowie die Erfahrungen aus vielen Kundenprojekten garantieren spannende Erkenntnisse für die aktuellen technischen und organisatorischen Herausforderungen. Welche Technologien und Lösungen sichern den Projekterfolg – wie kann Mobility zum Erfolgsfaktor des digitalen Wandels werden? Für diese Fragen werde ich Antworten geben und Lösungsszenarien aufzeigen.

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