Security Software & Services Prianto gründet eigene Business Unit für IT-Security

Von Melanie Staudacher

Mit Herstellern wie Greenbone, Sailpoint, Solarwinds und Mateso hat Prianto bereits einige Angebote für Sicherheitssoftware im Portfolio. Nun werden diese in einer eigenen Geschäftseinheit gebündelt. Ein dediziertes Security-Team unterstützt Reseller und MSPs.

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Miro Milos leitet die neue Security-Einheit bei Prianto.
Miro Milos leitet die neue Security-Einheit bei Prianto.
(Bild: TheresaMeyer)

Die IT-Security befindet sich auf einem Allzeithoch. Der Bitkom hatte im vergangenen Jahr in Deutschland Ausgaben für Hardware, Software und Services im Bereich der IT-Sicherheit in Höhe von 6,2 Milliarden Euro prognostiziert. Das waren 9,7 Prozent mehr als 2020.

Der Münchner Software-Distributor Prianto ist überzeugt, dass die Branche weiterhin an Bedeutung gewinnen wird und Unternehmen wie auch Arbeitnehmer noch stärker für Risiken sensibilisiert werden müssen. Aus diesem Grund hat Prianto nun themenrelevante Produkte und Aktivitäten in der neu geschaffenen Business Unit Security konzentriert.

Leiter der neuen Einheit ist Miro Milos, der bisher als Senior Product Sales für die Solarwinds-Produkte bei Prianto zuständig war. „Die IT-Security wird vielleicht nicht unterschätzt, durch andere Prioritäten aber im Alltag oft hintenangestellt“, sagt Milos. „Im Grunde ist dieser Missstand nachvollziehbar, denn das Angebot an sicherheitsversprechenden Technologien ist enorm.“ Deshalb ist es der Plan des Distris, Lösungen passend auf den Kunden und sein Schutzbedürfnis zugeschnitten anzubieten. Außerdem will er, falls nötig, bei der technischen Planung und Umsetzung unterstützen. Die Aufgabenfelder reichen dabei vom Schutz von Netzwerken und sicheren Zugängen bis zum Management von Zugriffsrechten und Identitäten.

Will ein Partner Managed Security Services anbieten, unterstützt das 13-köpfige Security-Team von Prianto, indem es bei der Umstellung des Geschäftsmodells berät. Doch schon bei der Auswahl neuer Hersteller stellt der Distributor sich auf MSP-Anforderungen ein und wählt solche, die neben einer On-Prem- auch eine Cloud-Version bereitstellen.

Ein konkretes MSSP-Programm wird der Distributor vorerst nicht haben. Dafür sei der Markt noch zu vielfältig. „Wenn es für einen Partner aber wichtig ist, ein Managed Security Service Provider für seine Kunden zu werden, werden wir gemeinsam mit ihm Möglichkeiten dafür finden“, betont Milos.

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