Der Support-Zug für Windows 10 erreicht Ende Oktober seine Endstation. Wer vorher nicht umsteigt, steht vor einem leeren Bahnhof – ohne Anschluss an Sicherheitsupdates. Was jetzt zu tun ist, erfahren Sie in der neuen Podcast-Folge von IT ImPuls.
In der fünften Folge von IT ImPuls sprechen wir über das Support-Ende von Windows 10 und welche Auswirkungen es haben könnte.
(Bild: Vogel IT-Medien / Carin Böhm)
Ab 14. Oktober 2025 fährt für Windows 10 kein Support-Zug mehr vorbei. Microsoft beendet den technischen Support für das Betriebssystem – keine kostenlosen Sicherheitsupdates und Fixes mehr. Damit zwingt Microsoft Benutzer zu einem Upgrade auf Windows 11. Nicht alle Nutzer sind mit dieser neuen Lösung einverstanden. Gerätehersteller und der Channel können durch die Planänderung zwar profitieren, Privatkunden und die Umwelt nicht, da nicht alle Rechner mit Windows 11 kompatibel sind. Was also tun?
In der fünften Podcast-Folge von IT ImPuls sprechen Moderatorin Mihriban Dincel und Redakteur Klaus Länger mit Studiogast Ralf Schweitzer, Geschäftsführer des IT-Refurbishers GSD Remarketing, über die neuen Systemanforderungen von Windows 11 und die entscheidende Frage: Geräte mit Windows 10 behalten oder Rechner austauschen und Windows 11 kaufen? Des Weiteren wird auch über nachhaltige und günstigere Alternativen zum Umstieg auf neue Hardware sowie die jeweiligen Vor- und Nachteile diskutiert.
Auf welchen Zug aufspringen?
Privatkunden und Unternehmen stellen sich dieselbe Frage: Wohin soll die Reise gehen, wenn der Support-Zug von Windows 10 seine Endstation erreicht hat?
(Bild: Canva / KI-generiert)
Allein in Deutschland werden laut WDR nun bald rund 32 Millionen Windows 10-Nutzer an den leeren Bahnsteigen ohne Support und Sicherheitsupdates stehen. Sowohl Unternehmen als auch Privatnutzer müssen nun eilig entscheiden, auf welchen Zug sie aufspringen wollen. Die Möglichkeiten sind vielfältig:
auf den neuen und teuren Windows 11-„Schnellzug“ umsteigen – sofern die Hardware überhaupt dazu fähig ist.
den bisherigen Rechner für das Windows 11 fit machen. Dies benötigt Zeit, Vorbereitung und Wissen sowie eventuell Hilfe von Systemhäusern und Dienstleistern.
zudem gibt es noch günstigere und nachhaltigere Möglichkeit: alte günstigere und aufbereitete Hardware, die Windows-11-tauglich ist vom IT-Refurbisher kaufen.
mit veralteter Hardware ohne Wartungsservice weiterreisen. Das kann jedoch gefährlich werden.
Windows-10-Support-Ende und aus?
Wenn der reguläre Windows-10-Support-Zug am 14. Oktober 2025 seine letzte Station erreicht, bedeutet das nicht, dass alle Nutzer zwangsläufig aussteigen müssen. Für Benutzer, die noch nicht zu Windows 11 wechseln können oder wollen, hat Microsoft eine Art „Ersatzverkehr“ eingerichtet: den ESU-Service. Dieser fährt die wichtigsten Stationen weiterhin an – bietet also kritische Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen. Er ist jedoch auch teuer:
Firmen können bis zu drei Jahre Updates erhalten. Die Kosten liegen bei 61 US-Dollar im ersten Jahr und verdoppeln sich im zweiten und dritten Jahr.
Kunden, die erst im zweiten Jahr einsteigen, bezahlen trotzdem den verdoppelten Tarif.
Erstmals bietet Microsoft auch für Privatkunden eine ESU-Lizenz an, die 30 US-Dollar kosten soll. Diese ist allerdings auf ein Jahr limitiert.
Gut zu wissen: Gratis-Updates gibt es weiterhin für virtuelle Maschinen mit Windows 10, die in Windows 365 oder Azure Virtual Desktop ausgeführt werden, sowie für Windows-10-Endgeräte, die mit Windows-365-Cloud-PCs verbunden sind.
Bei IT-Impuls zu Gast
Im Gespräch mit Ralf Schweitzer
Ralf Schweitzer ist CEO und Inhaber von GSD Remarketing, einem deutschen Refurbisher für IT-Produkte aus Sulzemoos. Seit 15 Jahren ist GSD Remarketing ein zertifizierter Microsoft Authorized Refurbisher (MAR). Für Ralf Schweitzer stellt die Wiederaufbereitung gebrauchter Hardware aktiven Umweltschutz und ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit dar.
Hören Sie jetzt in die spannende neue Podcast-Folge „Windows-10-Support-Ende“ rein! Und auch dieses Mal gibt es einen passenden KI-generierten Song. #Ohrwurm
Sie haben Themenvorschläge und Anregungen für kommende Podcast-Folgen? Schreiben Sie uns eine E-Mail an: mihriban.dincel@vogel.de
(ID:50411045)
Stand: 08.12.2025
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