Project Titanium Opentext: Große Pläne und strategische Partner

Von Dr. Stefan Riedl

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Auf einer Veranstaltung in München zeigte Opentext, wie man mit Cloud-Technologie ­Drittanbieter-Anwendungen und Microservices an die eigene EIM-Lösung anbinden will. Zudem wurde eine Kooperation mit einem großen Consulting-Partner verkündet.

Informationen in Unternehmen wollen genauso gemanaged werden, wie Geschäftsprozesse.
Informationen in Unternehmen wollen genauso gemanaged werden, wie Geschäftsprozesse.
(Bild: vectorhot - stock.adobe.com )

„Project Titanium“ hört sich wuchtig an und ist für das größte kanadische Software­unternehmen, den EIM-Anbieter (Enterprise Information Management) Opentext, auch eine große Sache. Werner Rieche, ­Managing Director in Deutschland und ­Vice President Sales DACH bei Opentext, bezeichnet das Projekt als „wohl eine der wichtigsten Neuigkeiten, die wir von der OpenText World EMEA 2022 mitgenommen haben.“

Werner Rieche, Managing Director Deutschland, Opentext
Werner Rieche, Managing Director Deutschland, Opentext
(Bild: Opentext )

Im Rahmen des „Project Titanium“ soll die Opentext Cloud Platform zu einer zentralen, einheitlichen Plattform für Opentext-Lösungen und -Services ausgebaut werden. „Das umfasst auch Cloud-Anwendungen, Integrationen und Microservices“, sagt ­Rieche. Darüber hinaus kann damit der Dienst „Opentext Cloud Editions“ genutzt werden – unabhängig davon, ob mit einer ­lokalen Infrastruktur oder einer Private- beziehungsweise Public Cloud gearbeitet wird.

Schnittstellenarbeit

Das integrierte Informationsmanagement, erläutert der Deutschland-Chef, ist sowohl offen für Anwendungen von ­Drittanbietern als auch über Opentext-APIs (Schnittstellen) zugänglich. Das erklärte Ziel des gesamten Projekts sei es, Cloud-basiertes ­Informationsmanagement im Opentext-Ecosystem voranzutreiben.

Im Rahmen von „Project Titanium“ wollen wir die OpenText Cloud Platform zu einer zentralen, einheitlichen Plattform für OpenText-Lösungen und -Services weiterentwickeln.

Werner Rieche, Managing Director Deutschland, Opentext

Strategische Partnerschaft

Darüber hinaus wurde auf der Opentext World EMEA eine strategische Partnerschaft mit der Scheer Gruppe bekannt gegeben. „Mit ihrer Unterstützung wollen wir innerhalb der DACH-Region die Reichweite unseres Lösungsportfolios ausbauen“, sagt Rieche. Von der Scheer Gruppe wird ab sofort eine Auswahl an Prozessmanagement- und Digitalisierungstechnologien der Opentext-Plattform angeboten. Scheer, die sich einen Namen in Sachen Business Process Management gemacht haben, hilft Kunden dabei, Daten und Inhalte zu organisieren, während sie interne und externe Geschäftsprozesse durchlaufen. „Im Besonderen wird Scheer unsere Enterprise Content Management (ECM)-Suite einschließlich Opentext Extended ECM vertreiben“, so der Manager.

Drittanbieter-Produktivsysteme

Ermöglicht wird so die Integration von Content aus anderen gängigen Anwendungen wie SAP S/4HANA, SAP SuccessFactors, Salesforce, Microsoft 365 sowie der eigenen Applikationen.

Was den Umgang mit Geschäftsprozessen rund um ­Lösungen des Walldorfer ERP-Riesens angeht, betreibt Scheer ein hauseigenes SAP-Kompetenzzentrum. Knowhow in Sachen Prozessmanagement im Allgemeinen oder SAP-Wissen im Besonderen soll auch anderen Partnern zugute kommen: „Wir sehen Scheer als eine große Bereicherung unseres Partner-Ökosystems, innerhalb dessen sich unsere Partner im Regelfall kennen und untereinander auch immer wieder austauschen und zusammenarbeiten“, sagt der Manager.

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