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D780 und Coolpix P950 Nikon: Neue Spiegelreflex- und Bridge-Kamera

Autor: Sylvia Lösel

Der japanische Kameraspezialist Nikon legt bei den Spiegelreflex- und den Bridge-Kameras nach. Mit der D780 steht ein Hybrid-Modell in den Startlöchern, die Coolpix P950 punktet neben dem hohen Brennweitenbereich mit zahlreichen neuen Features.

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Die D780 ist das Nachfolgemodell der D750 und hat einige technischen Updates spendiert bekommen.
Die D780 ist das Nachfolgemodell der D750 und hat einige technischen Updates spendiert bekommen.
(Bild: Nikon)

Nikon setzt bei der D780, dem Nachfolgemodell der D750, auf hybride Technologie. So spielen bei der Spiegelreflexkamera auch Funktionen aus dem Systemkamera-Segment eine Rolle. Paradebeispiel hierfür ist das Autofokus-System. Wird durch den optischen Sucher fotografiert punktet die Kamera mit Phasenerkennung, 51 Messfeldern und einer Empfindlichkeit bis zu -3 LW. Auch eine Motivverfolgung ist hier möglich. Fotografiert man im Live-View-Modus kommen 273 Messfelder zum Einsatz und die Empfindlichkeit kann auf bis zu -6 LW geschraubt werden. Aufnahmeserien sind mit bis zu zwölf Bildern pro Sekunde möglich und auch Aufnahmen im RAW-Format werden in voller Auflösung aufgezeichnet. Dank einer kurzen Verschlusszeit von 1/8000 s lassen sich schnell bewegliche Motive scharf einfangen und bei einer möglichen Verlängerung der Belichtungszeit auf bis zu 900 Sekunden kommen Lichtspuren und Nachtlandschaften zur Geltung.

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Die Kamera arbeitet mit einem CMOS-Vollformatsensor mit 24,5 Megapixel, kombiniert mit einem Expeed-6-Bildprozessor und einem RGB-Sensor mit 180.000 Pixel und erweitertem Motiverkennungssystem. Der ISO-Bereich umfasst ISO 100 bis 51.200. Dank zweier SD-Kartenfächern lässt sich die Speicherkapazität erweitern oder die zweite Karte als Backup nutzen. Videofilmer können mit der D780 4K/UHD-Filme bei 30p/25p/24p ohne Beschnitt filmen. Jordi Brinkman, Product Manager bei Nikon Europe: „Wenn Sie DSLR mögen und sowohl Filme als auch Fotos aufnehmen möchten, ist dies die perfekte Lösung. Für Medienschaffende, die an einem spiegellosen System interessiert sind, bietet Nikon das Z-System an.”

Die Nikon D780 ist voraussichtlich ab Ende Januar 2020 erhältlich, die unverbindliche Preisempfehlung für das Gehäuse liegt bei 2.499 Euro.

Coolpix P950

Bei den Bridge-Kameras legt Nikon mit der Coolpix P950 nach. Diese glänzt mit ihrem optischen 83-fach-Zoom, der einen Brennweitenbereich von 24 bis 2.000 mm abdeckt.

Fotografen, die bei Tagesanbruch oder in der Abenddämmerung fotografieren, erzielen dank des Nikkor-Objektivs mit einer Lichtstärke von 1:2,8 bis 1:6,5 hervorragende Ergebnisse. Selbst Aufnahmen mit starkem Zoom profitieren von der scharfen Abbildungsleistung. Videofilmer können nun 4K-Filme aufnehmen, die wichtigsten Belichtungseinstellungen während des Filmens anpassen und so auf wechselnde Lichtverhältnisse reagieren. Mit dem Coolpix-Modell lassen sich zudem RAW-Bilder aufnehmen, wodurch Anwender mehr Möglichkeiten bei der Bildbearbeitung haben. Ein Zubehörschuh ermöglicht die Verwendung eines Nikon-Blitzgerätes, des Punktvisiers DF-M1 oder eines externen Mikrofons.

Ines Bernardes, Produktmanagerin bei Nikon Europe: „Die Coolpix P950 ist eine um zusätzliche Möglichkeiten erweiterte Version der Coolpix P900.“

Im Inneren ist ein CMOS-Sensor mit 16 Megapixel und rückwärtiger Belichtung verbaut. Dazu kommen ein Expeed-Bildprozessor sowie ein optischer Bildstabilisator. Der 3,2-Zoll-LCD-Monitor mit 921.000 Bildpunkten kann in fast jede Richtung geneigt und gedreht werden, dazu kommt ein elektronischer OLED-Sucher mit 1 cm Bilddiagonale, 2,36 Millionen Bildpunkten und Augensensor.

Dank der SnapBridge-Konnektivität lassen sich Fotos direkt nach der Aufnahme automatisch auf ein Smartgerät übertragen, um sie dann unmittelbar mit anderen teilen zu können. Mit SnapBridge können Smartgeräte außerdem für die Fernauslösung verwendet werden.

Die Coolpix P950 ist voraussichtlich ab Anfang Februar 2020 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 899 Euro im Handel erhältlich.

(ID:46303862)

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 Sylvia Lösel

Sylvia Lösel

Chefredakteurin