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Eco-Verband: Internet-Trends 2018

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| Autor: Sarah Nollau

Die Digitalisierung verändert auch die Arbeitsweise und -abläufe. Das Konzept der „New Work“ steht für flexible Arbeitszeiten und kreativen Freiraum.
Die Digitalisierung verändert auch die Arbeitsweise und -abläufe. Das Konzept der „New Work“ steht für flexible Arbeitszeiten und kreativen Freiraum. (Bild: Pixabay / CC0)

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Eco hat die Internet-Trends für das Jahr 2018 gekürt. Die wichtigsten Keywords: Ökosysteme, künstliche Intelligenz, Blockchain, „New Work“. Letzteres stellt den Arbeitnehmer in den Mittelpunkt, frei nach Sinatras Motto: „It's up to you!“

Wer stets den „State of the Art“ des Internets einhalten will, sollte im Jahr 2018 vermehrt auf folgende Trends setzen: smarte Ökosysteme, künstliche Intelligenz, Blockchain und „New Work“. Dass das Internet dieses Jahr verstärkt den Ton angeben wird, ist für Harald A. Summa, Eco Hauptgeschäftsführer, sicher: „Anbieter werden ihre Lösungen verstärkt zu digitalen Ökosystemen vernetzen und so mittels neuer Technologien echte Mehrwerte für Unternehmen und Privatpersonen schaffen.“

Smarte Ökosysteme

Aus der Studie „Der deutsche Smart-City-, Smart-Home- und Industrial-IoT-Markt 2017-2022“ geht hervor, dass Wertschöpfungsketten in Unternehmen stärker geöffnet werden sollten. Gerade im Internet of Things (IoT) helfen Ökosysteme, neue Geschäftsmodelle für die smarte Umgebung, ob privat oder geschäftlich, zu entwickeln. Für die kommenden fünf Jahre wird die jährliche Wachstumsrate auf durchschnittlich 26,4 Prozent geschätzt.

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Drahtlos zur intelligenten Stadt von morgen

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22.12.17 - Städteplaner stehen vor der Herausforderung, die IT-Effizienz zu steigern sowie intelligente Umgebungen zu schaffen, die die Lebensqualität in der Stadt erhöhen und das Leben dort attraktiv machen – ein Projekt, dass ohne flächendeckendes WLAN zum Scheitern verurteilt ist. lesen

Wettbewerb im Industrial-IoT-Markt

Deutschland hat auch im Industrial-IoT gute Karten aufgrund der breiten und innovativen Industriestruktur sowie der hohen Roboterdichte. Damit zählt die Bundesrepublik zu den größten Industrie-4.0-Märkten der Welt. Das größte Marktsegment bildet dabei die Automobilwirtschaft mit einem jährlichen Wachstum von 20,2 Prozent. Mit 18,9 Prozent folgt darauf der Maschinen- und Anlagenbau. Beide Mitspieler machen zusammen über 50 Prozent des gesamten deutschen Industrial-IoT-Marktes aus.

Apokalypse KI?

Mensch und Maschine nähern sich weiter an – ob im Alltag oder im Job. Die hohen Rechenkapazitäten, die für KI-Systeme benötigt werden, um Algorithmen abzuarbeiten und Ergebnisse zu liefern, finden die künstlichen Köpfe in der Cloud unbeschränkt vor. Die Schnittstelle zwischen Mensch und KI ist zunehmend die Sprache. Der Eco-Verband sieht keine Gefahren von der künstlichen Intelligenz ausgehen, die viele als apokalyptische Befürchtungen formulieren. Vielmehr ist die gesellschaftliche Herausforderung, auch ethische Fragen, die beispielsweise bei der Thematik autonomes Fahren evoziert werden, zu beantworten.

Blockchain

Die Blockchain wird sich 2018 in den Geschäftsalltag einbinden, vor allem was die Transaktionsabwicklung betrifft. Probleme der Performance oder Skalierbarkeit sollen durch neue Plattformen gelöst werden. Dies wiederum beschleunigt die Entwicklungen im IoT. Die großen Mengen an Daten werden in den Bereichen Smart Home, Smart City und Industrial-IoT effizient und sicher via Blockchain verwaltet werden. Die Studie des Eco-Verbands sieht die steigende Bedeutung der Blockchain im Jahr 2018 vor allem für den Mittelstand.

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Netzwerk-Trends 2018 – es wird spannend!

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11.12.17 - Im nächsten Jahr wird die Blockchain-Technologie den gegenwärtigen Hype bestätigen können und das Narrowband-IoT (NB-IoT) sich als Brückentechnologie auf dem langen Weg zu einem flächendeckenden 5G-Netz etablieren – Netscout zufolge wird 2018 ein aufregendes Jahr für die IT-Branche. lesen

Zeit für Kreativität

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt nachhaltig. Aus diesem Grund sollten Unternehmen nicht zu lange warten, um sich digital zu transformieren. Um routinierte Arbeiten werden sich zunehmend Algorithmen kümmern. Hochkomplexe Aufgaben erledigen weiterhin die Beschäftigten. Wichtig ist daher für beruflichen Erfolg, Fortbildungen zu absolvieren und offen für Neues zu sein. 2018 ist damit das Jahr der menschlichen Schlüsselqualifikationen. Gefragt sind Kreativität, Empathie und nicht-lineares Denken.

Um die kreativen Köpfe und junge Talente zu binden, empfiehlt die Studie Unternehmen, sich mit dem Konzept der „New Work“ zu befassen. Sie spricht dem Arbeitnehmer mehr Selbständigkeit und Flexibilität zu, um Kreativität effizienter nutzen zu können.

Der Arbeitnehmer zwischen Familie und Karriere

SThree-Umfrage „So arbeitet Deutschland“

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15.01.18 - Trotz niedriger Arbeitslosenquote gibt es Nachholbedarf auf dem Arbeitsmarkt. Umfrageteilnehmer wünschen sich eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Jedem Sechsten fehlt die Familienfreundlichkeit im Unternehmen komplett. lesen

Summa bringt die Ergebnisse der Studie auf den Punkt: „Die Internet-Industrie ist im Jahr 2018 stärker denn je Taktgeber für Innovation und Wachstum.“ Wer innovativ arbeiten will, sollte den Anschluss an die Arbeitswelt 4.0 nicht verpassen.

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