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Neue Wege der Kundenberatung

| Autor: Sarah Böttcher

In Zeiten von New Work müssen nicht nur Unternehmen neue Wege gehen. Auch Reseller müssen ihre bisherige Vertriebsstrategie anpassen.
In Zeiten von New Work müssen nicht nur Unternehmen neue Wege gehen. Auch Reseller müssen ihre bisherige Vertriebsstrategie anpassen. (Bild: blacksalmon - stock.adobe.com)

Der Begriff New Work ist in aller Munde und trotzdem für viele Unternehmen schwer fassbar. Laut Jabra wurde das Thema bisher zu technisch angegangen. Hersteller und Partner haben hier eine aufklärerische Verantwortung.

New Work oder Modern Workplace – für den Arbeitsplatz der Zukunft gibt es viele Begriffe, doch bedeuten sie allesamt dasselbe: Flache Hierarchien, Vertrauensarbeitszeit sowie flexibles, mobiles und standortunabhängiges Arbeiten zeichnen den Arbeitsplatz von Morgen aus.

Gregor Knipper, Geschäftsführer B2B EMEA bei Jabra
Gregor Knipper, Geschäftsführer B2B EMEA bei Jabra (Bild: Jabra)

Durch den Einsatz von UCC-Tools wird der Digital Workplace in Unternehmen immer häufiger zur Realität. Doch tausende Collaboration-Tools überfluten tagtäglich die ITK-Branche. Einen Überblick im umkämpften Markt zu behalten, fällt schwer. So haben viele Unternehmen, neben ihrer angeborenen Skepsis tradierte Strukturen zu verändern, noch ein weiteres Problem: fehlendes Verständnis. Der Begriff „New Work wird überhaupt bisher zu technisch angegangen und berücksichtigt eben nicht die Themen wie Change Management“, weiß Gregor Knipper, Geschäftsführer B2B EMEA bei Jabra. Knipper sieht hier eine riesengroße Chance für Hersteller und Partner: „Auf der einen Seite wird die Technik immer schneller und leistungsfähiger. Auf der anderen Seite führt das nicht zwangsläufig dazu, das jeder im Büro sich wohler fühlt oder das Leben für jeden erleichtert wird. Manchmal ist genau das Gegenteil der Fall, weil es komplexer wird. Man vergisst die Leute abzuholen.“

So hat der Arbeitsplatz der Zukunft nicht nur etwas mit funktionierender Technik zu tun. Dazu gehört weit mehr. Denn Unternehmen können nicht von heute auf morgen ihren traditionellen Arbeitsplatz modernisieren. Es bedarf zudem „neuer Führungsstile, Einfühlungsvermögen und anderer Maßnahmen, wie man Erfolg misst und Mitarbeiter bewertet“, betont Knipper.

Neue Wege der Kundenberatung

Erst Anfang November hat der Audio-Spezialist seine diesjährige Roadshow beendet. Im Mittelpunkt der Workshops stand nicht das Jabra-Produktportfolio, sondern neue Wege der Kundenberatung. Denn auch die Beratungsgespräche der Fachhändler müssen sich dem neuen Konzept anpassen. Die „Produkte und Features sind nur Mittel zum Zweck“, betont Knipper. „Wichtig ist, sich richtig zu positionieren und Bestands- sowie Neukunden von ‚New Ways of Working‘ zu überzeugen. Das bedarf viel Inspiration und gegenseitigen Austauschs.“

In zahlreichen Schulungen, Umfragen sowie im unternehmenseigenen Blog will Jabra seinen Partnern genau diese „vertriebliche Inspiration und Ansätze bieten“. So sollen die 3.000 bis 4.000 Jabra-Reseller in Deutschland neue Wege beim Beratungsgespräch lernen, um sich weitere Verkaufs-Chancen zu erschließen und sich so von der Konkurrenz abzuheben.

Neben Audio auch Video

Jabra „hat sich schon immer versucht produktseitig abzugrenzen“, erläutert Knipper. Erst Anfang dieses Jahres hat der Audio-Spezialist das amerikanische Unternehmen Altia Systems übernommen. Durch diese Akquisition ist der Hersteller in das Video-Geschäft eingestiegen. Die Panorama-4K-Plug-and-Play-Videolösung Jabra Panacast soll sich vor allem für das Arbeiten in Huddle Rooms eignen.

Sämtliche Jabra-Produkte haben offene Schnittstellen. Der Hersteller will laut eigenen Angaben keine proprietären Jabra-Lösungen bauen, sondern seine Produkte für Audio-Video-Plattformanbieter öffnen. So können sich diese heute nicht nur altbewährte Headset-Funktionen wie Rufannahme herunterladen, auch Kamerafunktionen stehen zur Verfügung. So sind in dem Audio- und Videoequipment des Herstellers Sensoren verbaut, über die zahlreiche Daten abgerufen und ausgewertet werden können. „Und viele Unternehmen tun dies auch schon“, betont Knipper. Durch die Datenauswertungen können Unternehmen beispielsweise den Lärmpegel in ihrem Großraumbüro eruieren und Maßnahmen ableiten, um beispielsweise das Stresslevel der Mitarbeiter zu senken. Ganz im Sinne des Digital Workplace.

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