HP-Channel-Roundtable Nachhaltig wachsen in doppeltem Sinne

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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Bei HP Deutschland ist man optimistisch, dass das PC- und Drucker-Geschäft wieder aufwärts geht. Das Wachstum soll dabei in doppeltem Sinn nachhaltig erfolgen: in den Bilanzen und für die Umwelt. Dafür steht auch das Partnerprogramm Amplify Impact.

Nachhaltigkeit spielt bei HP in der Produktentwicklung eine wachsende Rolle und mit Amplify Impakt auch in der Zusammenarbeit mit den Partnern.(Bild:  Zaleman - stock.adobe.com)
Nachhaltigkeit spielt bei HP in der Produktentwicklung eine wachsende Rolle und mit Amplify Impakt auch in der Zusammenarbeit mit den Partnern.
(Bild: Zaleman - stock.adobe.com)

Wachstum gab es in den letzten acht Quartalen im PC-Markt kaum, so die Analysten von Gartner. Für HP lief das Geschäft mit PCs und Notebooks allerdings weniger schlecht: In den letzten beiden Quartalen ging es für den zweitgrößten Hersteller hinter Lenovo wieder aufwärts und das Unternehmen konnte seinen weltweiten Marktanteil sogar auf 22 Prozent steigern. Hier profitierte HP auch von dem Aufschwung im EMEA-Markt, den Gartner auf 8,7 Prozent im vierten Quartal 2023 beziffert.

Adrian Müller, Vice President & Managing Director für HP DACH, sieht einen kommenden Aufschwung für den PC-Markt durch KI und das Supportende für Windows 10.(Bild:  Vogel IT-Medien)
Adrian Müller, Vice President & Managing Director für HP DACH, sieht einen kommenden Aufschwung für den PC-Markt durch KI und das Supportende für Windows 10.
(Bild: Vogel IT-Medien)

Für das laufende Jahr sieht HP-Deutschlandchef Adrian Müller sogar deutliche Signale für ein nachhaltiges Wachstum. Bei einem Pressegespräch in München macht er das vor allem an zwei Faktoren fest: dem für 2025 verkündeten Support-Ende von Microsoft Windows 10 und dem aufziehenden Trend zu Rechnern mit KI-Prozessoren, die vor allem dem Commercial-Channel Aufwind verschaffen sollen. Laut Müller läuft in vielen Unternehmen bereits die Planung für den Umstieg auf Windows 11, passende Geräte werden dann in der zweiten Jahreshälfte geordert. Zudem stehen für viele Rechner, die zu Beginn der Corona-Pandemie angeschafft wurden, Ersatzbeschaffungen an, da das Ende der normalen Nutzungsdauer erreicht ist. Müller ist auch überzeugt, dass der KI-Trend dem PC-Markt neue Impulse geben wird. Denn hier sieht der HP-Deutschlandchef eine wachsende Nachfrage nach Rechnern mit KI-fähigen Prozessoren. „Wie schnell das gehen wird, ist offen“, schränkt Müller allerdings ein. Für den HP-Channel-Chef Hartmut Husemann ist dabei wichtig, wie gut die Nutzungserfahrung in der Praxis sein wird und dass der Mehrwert von KI entsprechend an die Kunden kommuniziert wird. „Da ist auch viel Marketing im Spiel“, so Husemann.

Einen generellen Vorteil für HP sieht Husemann zudem in der breiten Modellpalette, die Rechner, Monitore, weitere Peripheriegeräte, Drucker und mit Poly auch UCC-Lösungen umfasst. Hier läuft die Integration auf zwei Wegen: technisch etwa durch den Anschluss ohne Dongle und durch Poly Studio als Audiolösung in Notebooks sowie im Channel durch die Zusammenführung der Partnerprogramme im Rahmen von HP Amplify. Hier wirbt der Hersteller bei den Partnern unter dem Motto „more for more“ für mehr Cross-Selling von Produkten aus dem HP- und dem Poly-Portfolio. Mit TD Synnex erweitert zudem ein etablierter HP-Distributor die Riege der bisherigen Poly-Distributoren Also, Ingram Micro, Kern & Stelly und Komsa.

Partnerprogramm für Nachhaltigkeit

Hartmut Husemann, Channel-Chef bei HP Deutschland, und Dominik Märzluft, Geschäftsführer des Systemhauses CNW IT Systeme (v.r.)(Bild:  Vogel IT-Medien)
Hartmut Husemann, Channel-Chef bei HP Deutschland, und Dominik Märzluft, Geschäftsführer des Systemhauses CNW IT Systeme (v.r.)
(Bild: Vogel IT-Medien)

Nachhaltigkeit im ökologischen und sozialen Sinn ist ein Thema, dem HP seit geraumer Zeit einen großen Stellenwert einräumt. Dazu zählen etwa die Verwendung von Recycling-Material bei der Produktion von Rechnern und Druckern, das Toner-Recycling in einem Werk in Frankreich und eigene Refurbishing-Programme. Zudem bemüht sich HP nach eigenen Angaben generell um mehr Klimaschutz, etwa durch die Förderung von Initiativen für die Aufforstung von Regenwäldern, um soziale Gerechtigkeit im eigenen Unternehmen sowie bei den Lieferanten und um Diversität sowie digitale Gleichstellung. Mit Amplify Impakt als Teil des Partnerprogramms sollen diese Ziele auch bei den Partnern verankert werden. Laut Husemann haben bereits acht von zehn HP-Partnern im Amplify-Impact-Programm erste Maßnahmen umgesetzt.

Ein Partner, der sich hier besonders engagiert, ist CNW IT-Systeme aus Augsburg. Das Systemhaus wurde als einer der ersten Amplify-Impact-Partner in Deutschland für den Einsatz in den Bereichen Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Menschenrechte und digitale Gleichberechtigung mit fünf Sternen ausgezeichnet, der höchsten erreichbaren Stufe. Wie der CNW-Geschäftsführer Dominik Märzluft anmerkt, war nachhaltiges Wirtschaften schon vor dem Eintritt in das Amplify-Impact-Programm vor zwei Jahren ein Teil der Unternehmenskultur. Als aktuelle Beispiele eigener Aktivitäten nennt er den Bau eines neuen Firmengebäudes mit Photovoltaik und Speicher, den Einsatz von E-Autos oder das Pflanzen von 400 Bäumen durch das eigene Team. Zudem ist ein Teil der MPS-Verträge für HP-Drucker, ein Kerngeschäft von CNW IT Systeme, CO2-neutral gestellt. HPs Amplify Impact sieht der Systemhauschef als das „am besten strukturierte Programm“ als Leitfaden und für die Standortbestimmung der eigenen Nachhaltigkeitsziele. „Oft braucht es hier gar keinen großen monetären Invest, sondern nur ein Umdenken“, erklärt Märzluft.

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