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Anschluss von bis zu zwölf WiFi-6-Access-Points Multi-Gigabit-Access-Switch für WiFi-6-Netze

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Der Multi-Gigabit-28-Port-Access-Switch Lancom GS-3528XP unterstützt an zwölf seiner Ports 2,5-Gigabit-Ethernet. Dies, so der Hersteller, sei eine leistungsstarke Basis für den Betrieb von WiFi-6-Access-Points und anderen Netzwerkkomponenten mit hohen Anforderungen an die Performance.

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Der Switch GS-3528XP kann Lancom zufolge als Basisinfrastruktur für hochperformante Wi-Fi-6-Netze dienen.
Der Switch GS-3528XP kann Lancom zufolge als Basisinfrastruktur für hochperformante Wi-Fi-6-Netze dienen.
(Bild: Lancom)

WiFi 6 liefert signifikant höhere Datenraten als frühere WLAN-Standards. Dies könne in vielen Netzen die vorhandene LAN-Infrastruktur überfordern, sodass ein Austausch der bisher genutzten Gigabit-Switches gegen Multi-Gigabit-Modelle nötig werde. Diesen Migrationsprozess unterstützt Lancom mit seinem ersten Multi-Gigabit-Access-Switch. An diesem Gerät sei der Anschluss von bis zu zwölf WiFi-6-Access-Points möglich.

Lancom habe den GS-3528XP ist mit zwölf 2,5-Gigabit-Ethernet-Ports, zwölf Gigabit-Ethernet-Ports sowie vier SFP+-Ports für Übertragungsraten von bis zu 10 GBit/s ausgestattet. Mit einem Datendurchsatz von 164 GBit/s auf der Backplane könne er auch bei starker Auslastung eine hohe Performance liefern. Der Switch unterstützt Lancom zufolge die beiden PoE-Standards IEEE 802.3af und IEEE 802.3at (PoE+) mit einer Gesamtleistung von 370 Watt. Damit sei das Gerät für die Stromversorgung von PoE-Endgeräten mit gehobenem Energiebedarf geeignet.

Statisches Routing und DHCP-Server

Der Lancom GS-3528XP unterstütze die Layer-3-Funktion „Statisches Routing“ und damit die Verlagerung bestimmter Routingaufgaben vom Router auf den Switch. Frei werdende Routerkapazitäten stünden dann für die Bewältigung des externen Datenverkehrs zur Verfügung, und die Effizienz des gesamten Netzwerks werde gesteigert. Zudem könne der Switch als DHCP-Server agieren, eigenständig IP-Adressen an Clients vergeben und damit die IP-Verwaltung des angeschlossenen Netzwerks vollständig übernehmen.

Management über die Cloud

Wie alle Fully Managed Switches von Lancom könne auch der GS-3528XP wahlweise über die traditionellen Lancom-Management-Tools verwaltet oder in die Lancom Management Cloud (LMC) integriert werden. Beim Betrieb über die LMC würden alle Switch-Konfigurationen standortübergreifend und unter Berücksichtigung der Netzwerkarchitektur und virtueller LANs (VLAN) aufeinander abgestimmt und per Mausklick ausgerollt oder aktualisiert.

Zugangskontrolle und sicheres Remote-Management

Der Lancom GS-3528XP biete Sicherheits- und Managementfunktionen wie IEEE 802.1X, (Port-, Single-, Multi- und MAC-basiert), Quality-of-Service (QoS) und VLAN-Tagging nach IEEE 802.1q. Außerdem lasse sich der ein- und ausgehende Datenverkehr über QoS priorisieren. Durch die Dual-Stack-Implementierung könne der Switch wahlweise in reinen IPv4-, reinen IPv6- oder in gemischten Netzwerken eingesetzt werden. Dank sicherer Kommunikationsprotokolle wie SSH, SSL und SNMPv3 sei zudem ein professionelles Remote-Management des Netzwerks möglich. Darüber hinaus unterstütze der Access-Switch das Protokoll TACACS+ für Authentifizierung, Autorisierung und Accounting.

Software-Lifecycle-Management mit Update-Garantie

Lancom stellt eigenen Angaben zufolge regelmäßig kostenlose Updates zur Verfügung. Major Releases mit neuen Features, Release-Updates mit Detailverbesserungen und Bugfixes würden nicht nur für die gesamte Produktlebensdauer, sondern zusätzlich für einen Zeitraum von zwei Jahren nach Produktabkündigung zur Verfügung gestellt. Die Versorgung mit kritischen Security Fixes und Support gehe in vielen Fällen weit darüber hinaus.

Als Träger des Vertrauenszeichens „IT Security made in Germany“ habe sich Lancom zudem verpflichtet, seine Produkte frei von versteckten Zugangsmöglichkeiten (Backdoors) zu halten. Der Einsatz von Lancom-Switches, -Access-Points, -Routern, -Firewalls und der Lancom Management Cloud sei damit auch in sensiblen Umgebungen jederzeit im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) möglich.

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