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Lenovo Legion Gaming-Notebooks

Mobiles Gaming mit AMD Ryzen 4000 und Intel Core-H

| Autor: Klaus Länger

Lenovo setzt bei den Gaming-Notebooks der Legion-Baureihe sowohl Intel-Core-H-, als auch AMSD-Ryzen-4000-Prozessoren und Nvidia-Grafikkarten ein. Das flache Legion Y740s ohne separate Grafikkarte kann mit der Legion Boost Station gekoppelt werden.
Lenovo setzt bei den Gaming-Notebooks der Legion-Baureihe sowohl Intel-Core-H-, als auch AMSD-Ryzen-4000-Prozessoren und Nvidia-Grafikkarten ein. Das flache Legion Y740s ohne separate Grafikkarte kann mit der Legion Boost Station gekoppelt werden. (Bild: Lenovo)

Lenovo bringt eine Reihe neuer Gaming-Notebooks auf den Markt. Neben Modellen mit Intels stärkeren Core-H-Prozessoren und Nvidia Geforce RTX Super gibt es auch Modelle mit der H-Version des AMD Ryzen 4000 und ein ganz flaches Intel-Gaming-Notebook mit externer Grafikeinheit.

Unter der Bezeichnung „Legion” laufen bei Lenovo die für Gamer bestimmten Rechner und Peripheriegeräte. Mit den stärkeren Prozessoren von Intel und AMD sowie der neuen Super-Serie von Nvidias Geforce-RTX-Karten kommt auch eine neue Generation von Legion-Gaming-Notebooks auf den Markt. Sie verfügen über verbesserte Keyboards, eine effizientere Kühlung und längere Akkulaufzeiten.

Intel inside: Legion 7i und 5i

Das Top-Modell unter den neuen Gaming-Notebooks ist der nur 2,1 kg schwere 15,6-Zöller Legion 7i. Er wartet in der Maximalkonfiguration mit einem übertakteten Core i9-10980HK mit acht Kernen sowie einer Nvidia Geforce RTX 2080 Super in der Max-Q-Ausführung auf. Für die Kühlung wird die Vapor-Chamber-Technik genutzt. Der Arbeitsspeicher kann auf bis zu 32 GB DDR4 aufgerüstet werden, als Massenspeicher dient eine PCIe-SSD mit einem TB Kapazität. Das Full-HD-Display des Legion 7i arbeitet mit 240 Hz und unterstützt den VESA-DisplayHDR-400-Standard. Zudem wird der Adobe-RGB-Farbraum zu 100 Prozent abgedeckt. Für einen guten Sound sorgt ein Dolby Atmos Audiosystem, für eine ordentliche Akkulaufzeit von bis zu acht Stunden ein 80-Wh-Stromspeicher. Die Legion TrueStrike-Tastatur ist mit dem iCue-Beleuchtungssystem von Corsair kompatibel. So kann die RBG-Beleuchtung über die Corsair-Software konfiguriert und mit Beleuchtungseffekten des Notebooks selbst und denen diverser Peripheriegeräte synchronisiert werden.

Das Legion 5i kommt sowohl als 15,6- als auch als 17,3-Zoll-Modell auf den Markt. Beide sind mit Full-HD-IPS-Panels bestückt, wobei die Spezifikationen des 15,6-Zöllers denen des Legion i7 gleichen. Der 17,3-Zöller ist dagegen auf 144 Hz und 300 Nits Helligkeit limitiert. Bei der CPU-Unterstützung sind Core-i7-H-Modelle der 10. Generation das Ende der Fahnenstange, bei der Grafikkarte eine Geforce RTX 2060. Einfacher gehalten ist auch die optionale Keyboard-Beleuchtung mit vier Zonen. Das Gewicht der Legion 5i-Modelle liegt mit 2,5 beziehungsweise 2,98 kg über der des Legion 7i, dafür beginnt der Preis schon bei 999 Euro (UVP). Für das Legion 7i sind mindestens 1.000 Euro mehr fällig.

Mit Ryzen-H-Prozessor: Legion 5

Das Legion 5 ohne Namenszusatz ist das erste Gaming-Notebook von Lenovo mit AMD-Prozessor. Die stärkste Prozessoroption ist hier der Ryzen 7 4800H mit acht Kernen und 16 Threads. Als H-Modell ist die CPU für eine höhere Leistungsaufnahme von bis zu 45 Watt TDP ausgelegt und kann daher mit einer höheren Taktfrequenz arbeiten, als die 15-Watt-U-Modells aus AMDs-Renoir-Familie. Als Grafikkarte kommt in der AMD-Variante des Legion 5 allerdings maximal eine Geforce GTX 1650i zum Einsatz und auch das Full-HD-Display ist mit 120 Hz und maximal 250 Nits Helligkeit weniger leistungsstark. Dafür liegt hier der Startpreis bei 899 Euro (UVP). Die Legion-Modelle 5, 5i und 7i sollen Ende Mai oder Anfang Juni verfügbar sein.

Gaming-Notebook ohne separate Grafikkarte

Ein ungewöhnliches Konzept für ein Gaming-Notebook verfolgt Lenovo mit dem Legion Y740s. Das 1,7 kg leichte 15.6-Zoll-Notebook ist zwar mit Intels stärksten Mobilprozessoren bis hin zum Core i9-10980HK sowie einer Vapor-Chamber-Kühlung ausgerüstet, verfügt aber nicht über eine separate Grafikkarte. Um unterwegs zu arbeiten oder zu surfen reicht auch für das 4K-IPS-Panel die im Intel-Prozessor integrierte UHD-Grafik. Wenn man allerdings mit dem Legion Y740s richtig spielen will, dann muss es via Thunderbolt 3 mit der optionalen Legion BoostStation verbunden werden, die dann als externe Grafikkarte für die nötige 3D-Power sorgt. Die mit einem eigenen 500-Watt-Netzteil versehene Box kann eine Desktop-Grafikkarte bis zur Geforce RTX 2080 Super aufnehmen. Zudem bietet sie Platz für einen zusätzlichen SATA-Datenträger wie eine 3,5-Zoll-HDD, eine 2,5-Zoll-HDD oder eine 2,5-Zoll-SSD. Über USB-C kann das Notebook zudem gleich mit Strom versorgt werden. Zusätzlich können USB-Peripheriegeräte und sogar ein Netzwerkkabel angeschlossen werden. Die Legion BostStation ist ab Ende Mai entweder ohne Grafikkarte für 299 Euro oder mit eine Geforce RTX 2060 für 629 Euro verfügbar. Das Notebook Legion Y740s kostet laut Lenovo ab 1.299 Euro (UVP).

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