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Die Einschätzung, dass das Cloud-Computing-Zeitalter gerade erst angebrochen ist, teilt Pauly mit den Besuchern ebenso wie mit den rund 25 Herstellern und Distributoren, die auf dem Kongress mit eigenen Ständen vertreten waren.
„Die Bereitschaft der IT-Leiter und CIOs für die Cloud-Konzepte ist riesig, weil sie ihr Tagesgeschäft erleichern“, so Paulys Fazit. Bedenken, damit den eigenen Arbeitsplatz zu gefährden, seien bei IT-Leitern sehr selten. „Das Argument, im Gegenzug mehr Zeit für das strategische Management zu haben, besticht in solchen Fällen immer weitaus mehr“, so die Erfahrung des T-Systems-Consultants.
Rolf Fleury, Vertriebsleiter beim IT-Systemhaus Bürokom, pflichtet ihm bei: „Viele IT-Leiter sind mit der Verantwortung überfordert, die sie für alle Bereiche der IT übernehmen müssen – gerade in mittelständischen Unternehmen. Denn auch hier werden Themen wie Hochverfügbarkeit immer wichtiger. Diese Verantwortung wird jetzt wieder auf die Systemhäuser verlagert.“ Angesichts dessen bietet Bürokom den Kunden schon seit vielen Jahren beispielsweise Managed Security Services an. „Der Bedarf nach diesen Dienstleistungen stieg und erweiterte sich auch auf andere Bereiche der IT, so dass wir Mitte 2009 ein eigenes Rechenzentrum eingerichtet haben, um diese Anforderungen des Endkunden mit abdecken zu können“, berichtet Fleury. Dazu zählen unter anderem Microsoft-Online-Dienste und Online-Backup-Services, die invididuell an die Kundenbedürfnisse angepasst werden. „Wir können diese Investitionen in die Infrastruktur ganz anders skalieren als der Endkunde und die Leistungen zu einer höheren Qualität anbieten, rund um die Uhr mit hinterlegten Regeln. Das sind wesentliche Vorteile.“
Lesen Sie auf der nächsten Seite weitere Gründe, warum es sich lohnt, sich mit Cloud-Konzepten auseinander zu setzen.
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