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Mitarbeiter fordern Sinn in der Arbeit

| Autor / Redakteur: Harald Knapstein / Sarah Gandorfer

Arbeitgeber müssen für junge Arbeitnehmer attraktiv sein.
Arbeitgeber müssen für junge Arbeitnehmer attraktiv sein. (Bild: Daniel Ernst - stock.adobe.com)

Um Nachwuchs für sich zu begeistern, können Systemhäuser nicht mehr auf Altbewährtes setzen. Sie müssen eine zukunftsorientierte Unternehmenskultur entwickeln und diese auch nach Außen hin zeigen. Denn gerade in der IT-Branche, wissen die Digital Natives, was sie wollen.

Junge Arbeitssuchende in der IT-Branche sind nicht nur „always online“ und fit in digitalen Dingen, sondern auch sehr fordernd. Denn der Arbeitsmarkt hat sich vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt gewandelt: Qualifizierte Jobsuchende können zwischen zahlreichen Angeboten wählen. Klassische Fragen des Job-Interviews wie etwa „Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?“ greifen da nicht mehr – zumal viele IT-Dienstleister selbst nicht abschätzen können, wie sie wohl im Jahr 2029 dastehen werden.

Der Personaldienstleister Randstad beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wohin sich der Arbeitsmarkt entwickelt. In seiner Studie „Workplace 2025: Die Post-Digital Frontier“ hat das Unternehmen herausgearbeitet, was künftig für die Gestaltung von Arbeitsverhältnissen unablässlich sein wird. Die Umfrage unter 3.000 Beschäftigten ergab als wichtigste drei Eigenschaften künftiger Führungskräfte: Sie müssen agil und digital kompetent sein (77 %), Menschen zusammenbringen und motivieren können (76 %) sowie eine Kultur der Innovation, des Lernens und der kontinuierlichen Verbesserung fördern (76 %).

Heutige Mitarbeiter wollen also inspiriert werden, legen Wert auf produktive Zusammenarbeit, auf ein gemeinsames Ziel. Sie erwarten, dass ihr Arbeitgeber solche positiven Werte nicht nur propagiert, sondern auch im Geschäftsalltag verwirklicht – und sie wissen mit ein wenig Google-Suche, Sichtung ihrer sozialen Netzwerke und Recherche auf Bewertungsplattformen wie Kununu sehr schnell, wie es um potenzielle Arbeitgeber bestellt ist.

Systemhäuser, die bei der Mitarbeitersuche erfolgreich sein wollen, müssen sich deshalb zunächst fragen: Wie steht es um unsere Unternehmenswerte, unseren Code of Conduct, unser soziales Engagement? Solche Aspekte sind für junge Menschen heute oft wichtiger als das Honorar, Überstundenausgleich oder der Dienstwagen. Im Fokus steht weniger die Work/Life-Balance als der Wunsch, die Arbeitszeit sinnvoll zu verbringen: Es geht um ein ausgeglichenes Verhältnis von Sinnhaftigkeit und für die Arbeit investierter Lebenszeit – um eine „Sinn/Zeit-Balance“ sozusagen.

Die Messlatte für bevorzugte Arbeitsplätze liegt also hoch: Es gilt, die Unternehmensleitsätze mit Leben zu füllen und das aktiv nach außen zu tragen: durch reales und Social-Media-Engagement, Zertifikate wie „Great Place to Work“ – und nicht zuletzt durch das tägliche Miteinander im Büro.

Ausgezeichneter IT-Lösungspartner in der Region Halle: DNS Datentechnik, Netzwerk und Systemhaus GmbH

Mit Spezialisierung zum Erfolg: Das IT-Systemhaus DNS mit einer Zweigstelle in Halle (an der Saale) und Hauptsitz in Magdeburg ist seit fast 15 Jahren vor allem für Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und kleine mittelständische Unternehmen tätig. Die klare Zielgruppenorientierung zahlt sich aus. Der zertifizierte DATEV-Partner konnte sich über die Jahre einen festen Kundenstamm von über 500 Kanzleien und Unternehmen aufbauen – und sich so auch als Top-Dienstleister im regionalen IT-RX-Ranking positionieren.

Andreas Roseburg von Geschäftsführer DNS Datentechnik, Netzwerk und Systemhaus GmbH
Andreas Roseburg von Geschäftsführer DNS Datentechnik, Netzwerk und Systemhaus GmbH (Bild: Dirk Mahler)

„Gerade bei kleineren Kunden ist Digitalisierung oft zunächst einmal Überzeugungsarbeit“, erklärt DNS-Geschäftsführer Andreas Roseburg. „Viele Unternehmen hängen an eingefahrenen Routinen und sind nicht sofort bereit, Geld für eine Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse zu investieren.“ Die Spezialisten von DNS versuchen in Beratungsgesprächen zunächst, die konkreten Mehrwerte für den Kunden herauszuarbeiten. Sie zeigen beispielsweise, wie viel Zeit Unternehmen sparen können, wenn sie Papierbelege digital erfassen und anschließend online per „Scannerbox“-Lösung an ihren Steuerberater übertragen.

Ausgehend von den individuellen Zielen und Prioritäten des Kunden wird dann eine Strategie für die kommenden Jahre entwickelt.Der IT-Dienstleister greift dabei auch immer wieder auf Erfahrungen zurück, die im eigenen Haus gesammelt wurden. Derzeit migriert das Systemhaus sein ERP-System und seine Zeiterfassung in die Cloud und stellt konsequent auf Online-Zusammenarbeit und mobile digitale Workflows um. So sind Mitarbeiter unter anderem in der Lage, von unterwegs per Smartphone auf das Ticketsystem des Unternehmens zuzugreifen. „Wir müssen digitale Innovationen vorleben und selbst Neues ausprobieren“, findet Roseburg. „So schaffen wir bei den Kunden das Vertrauen, dass sie mit uns auf dem richtigen Weg sind.“

Digitalisierung ohne Angst

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Digitalisierung ohne Angst

06.05.19 - Für die Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle und -prozesse benötigen viele mittelständische Unternehmen Beratung, die über reines IT-Consulting hinausgeht. Die Systemhäuser müssen deshalb umdenken. lesen

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