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Prognose von RetailMeNot

Milliarden-Umsatz am Black Friday und Cyber Monday

| Autor: Heidemarie Schuster

Mit dem Black Friday startet inoffiziell das Weihnachtsgeschäft – auch in Deutschland.
Mit dem Black Friday startet inoffiziell das Weihnachtsgeschäft – auch in Deutschland. (Bild: Pixabay)

1,1 Milliarden Euro Umsatz sagt RetailMeNot für das Black-Friday-Wochenende in Deutschland voraus – ein Wachstum von 18,3 Prozent gegenüber 2015.

Ab dem 25. November sind die Schnäppchenjäger wieder unterwegs. Der so genannte Black Friday ist der inoffizielle Startschuss für das Weihnachtsgeschäft – mittlerweile auch in Deutschland. Das große Shopping-Wochenende endet mit dem Cyber Monday am 28. November 2016.

Der Trend kommt aus den USA. Da Thanksgiving immer auf den vierten Donnerstag im November fällt, gilt der darauffolgende Black Friday als Start in ein traditionelles Familienwochenende und als Beginn der Weihnachtseinkaufsaison. Dies hängt damit zusammen, dass die meisten US-Amerikaner den Freitag als Brückentag nutzen und ihre Weihnachtseinkäufe tätigen.

An diesen Aktionstagen gewähren viele Online-Händler ihren Kunden teils erhebliche Preisnachlässe. Experten prognostizieren für das Black-Friday-Wochenende 2016 Online-Einnahmen im deutschen Einzelhandel von 1,1 Milliarden Euro (Vorjahr: 924 Millionen Euro) – ein Wachstum von 18,3 Prozent. Für Black Friday werden E-Commerce-Umsätze von 360 Millionen Euro und für Cyber Monday sogar von 405 Millionen Euro vorausgesagt. Das ergab eine internationale Untersuchung, die im Auftrag von RetailMeNot durchgeführt wurde.

E-Commerce-Umsätze am Black-Friday-Wochenende

Im internationalen Vergleich liegt Deutschland bei E-Commerce-Umsätzen am Black-Friday-Wochenende auf dem dritten Platz hinter Großbritannien (3,2 Milliarden Euro Umsatz) und Spitzenreiter USA (7,6 Milliarden Euro). In Europa rangiert Deutschland vor Frankreich (735 Millionen Euro) und deutlich vor Italien (185 Millionen Euro), Spanien (152 Millionen Euro) oder den Niederlanden (115 Millionen Euro).

Auf den meisten Märkten können sich Einzelhändler vor allem über Umsatzsteigerungen am Black Friday freuen: Deutschland liegt dabei mit 22 Prozent Wachstum gegenüber dem Vorjahr deutlich über EU-Schnitt und nur hinter den Niederlanden (29,6 Prozent), Belgien (25 Prozent) und Italien (22,6 Prozent). Diese Zahlen belegen, dass sich der Black Friday europaweit im breiten Online-Handel weiter zum wichtigen Marketinginstrument und Umsatzmotor in der Vorweihnachtszeit entwickelt.

Black-Friday-Wochenende wird immer bekannter

Die vorweihnachtlichen Aktionstage gewinnen weiter an Bekanntheit und Beliebtheit unter den zunehmend preisbewussten und sparorientierten Konsumenten. So haben zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) schon vom Black Friday und Cyber Monday gehört. Das ist eine Steigerung von 21 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr (45 Prozent). 13 Prozent haben die vorweihnachtlichen Rabattaktionen bereits zur Schnäppchenjagd genutzt (Vorjahr: 10 Prozent). 44 Prozent der bisherigen Nicht-Nutzer können sich vorstellen, die Aktionstage für ihr Weihnachts-Shopping in diesem Jahr in Anspruch zu nehmen. Vor allem bei den unter 30-Jährigen kommen Black Friday und Cyber Monday gut an: Ganze 81 Prozent von ihnen kennen die Sparaktionen, fast jeder fünfte hat bereits von diesen profitiert – und 77 Prozent der bislang Unerfahrenen können sich vorstellen, dieses Jahr entsprechende Rabatte und Angebote zu nutzen, ergab die Untersuchung.

Zur Studie

Die Studie wurde von RetailMeNot in Zusammenarbeit mit dem Centre for Retail Research in zehn Ländern (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Niederlande, Schweden, Spanien und den USA) im September 2016 durchgeführt. Diese beinhaltet umfangreiche statistische Analysen, Auswertungen von Handelsstatistiken und -prognosen, Telefoninterviews mit führenden Händlern sowie repräsentative Bevölkerungsbefragungen, darunter 1.000 deutsche Verbraucher. Gemäß OEZD-Methodologie umfasst „Einzelhandel“ im Rahmen dieses Reports den Verkauf von Handelsgütern an Endverbraucher über Ladengeschäfte und das Internet unter Ausnahme von Gastronomie, Kraftfahrzeugen, Benzin und Treibstoffen, Eintrittskarten, Reisen, Versicherungen sowie Bank- und Kreditprodukten. „Weihnachtsumsätze“ bezieht sich im Rahmen dieser Studie auf die gesamten Einzelhandelsumsätze der letzten sechs Wochen des Jahres.

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