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Was ist der Black Friday?

| Autor / Redakteur: Mandarina, content.de / Heidemarie Schuster

Grundlagenwissen zum IT-Business
Grundlagenwissen zum IT-Business (Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Black Friday ist eine US-amerikanische Erfindung, die den Freitag nach Thanksgiving bezeichnet. Traditionsgemäß wird mit Schnäppchen die Vorweihnachtssaison im Handel vor Ort sowie den Shops online eingeläutet.

Es sind über 50 Milliarden US-Dollar, die am Black Friday und am darauffolgenden Wochenende sowie am Donnerstag von Thanksgiving über die reellen und virtuellen Ladentische gehen. Im laufenden Jahr 2018 findet der Black Friday am 23. November statt.

Online-Sektor dominiert in Deutschland

Den aus Amerika adaptierten Black Friday setzen die Händler in Deutschland insbesondere im Online-Bereich um. Der E-Commerce an diesen Tagen wird dabei insbesondere von Branchenriesen wie Amazon realisiert und durch oft deutlich rabattierte Angebotsartikel getriggert. Zu den Produkten, die am Black Friday besonders stark vermarktet werden, zählen unter anderen:

  • Elektronik, vor allem in den Bereichen Unterhaltung und Kommunikation
  • Kosmetik
  • Mode
  • Medien
  • Abonnements

Der Black Friday erfreut sich großer Beliebtheit unter den Verbrauchern. Er hat mittlerweile in Deutschland einen Bekanntheitsgrad von über 90 Prozent.

Wichtiger Indikator im Handelssektor

Weihnachtsgeschäft ist für das Handelsbusiness traditionsgemäß von großer Wichtigkeit. Der Jahresumsatz steht und fällt in vielen Unternehmen nahezu aller Größen und Branchen mit einem ausgabefreudigen Verbraucher in der Vorweihnachtszeit. Für viele Geschäfte vor Ort oder Shops im Internet hat der Black Friday daher eine wichtige Vorhersagefunktion, wie die kommenden Wochen für den Handel gestaltet sein werden. In Amerika am Freitag nach dem am 4. Donnerstag im Monat November stattfindenden Thanksgiving platziert, ist der Black Friday der Weihnachtsindikator des Handels. Die Zahlen, die an diesem Wochenende erwirtschaftet werden, dienen daher einer besonders kritischen Überprüfung.

Kritik gegen diese Art des Konsums

Mit einem Kauf-nix-Tag (im englischsprachigen Raum Buy Nothing Day) reagieren Verbraucherorganisationen auf die oft überzeugenden Rabatte, die häufig ohnehin vor allem der Stärkung der Branchenriesen dienen. Die Rabatte sind in der Geschichte des Black Friday jedoch mittlerweile zurückgegangen. Während sie früher bis zu 60 Prozent betrugen, sind heute 10 bis 25 Prozent realistisch, die immer noch Grund für die Schnäppchenjäger sind, mit gut gefüllten Geldbörsen durch die Geschäfte zu streifen oder sich durch die Online-Shops und deren preislich deutlich herabgesetztes Sortiment zu klicken. Die Werbung im Vorfeld des Black Friday intensiviert dieses Verhalten.

Oft große Marken im Fokus

Dass gerade Apple als erstes Unternehmen für den Black Friday geworben hat, hat guten Grund. Oft sind es große Händler, deren Gewinnspannen es zulassen, die für den Black Friday typischen Rabatte flächendeckend zu realisieren.

Achtung! „Black Friday“ ist eine Wortmarke und damit geschützt

Händler sollten sehr vorsichtig sein bei der Verwendung des Begriffs „Black Friday“, da sich das Unternehmen Super Union Holdings Limited den Begriff schützen ließ. Werbung damit kann also richtig teuer werden!

Zwar hat das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) Ende März 2018 die Löschung der Marke „Black Friday“ beschlossen, dennoch bleibt die Abmahngefahr bestehen. Super Union Holdings Limited legte nämlich Beschwerde beim Bundespatentgericht ein und somit ist der Beschluss des DPMA noch nicht rechtskräftig.

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