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Data Center im Aufbau
Geparkt werden die Daten noch auf Rechenzentren in den USA, so Günter Igl, der bei Microsoft den Bereich Office Live und Online Services leitet. Allerdings sei der Konzern gerade dabei, Datacenter in allen Regionen der Welt aufzubauen. Für Europa liege ein lokaler Schwerpunkt in Sachen Datenhaltung in Dublin, Irland.
Das Geschäftsmodell trägt sich (wie bei Google) durch eingeblendete Werbung im Workspace. Anders als bei der Konkurrenz werden im Microsoft-Workspace allerdings nicht die Inhalte einer semantischen Analyse unterzogen, um passende Werbeeinblendungen generieren zu können. Bei Microsoft stützt man sich bei der zielgruppengerechten Ansprache lediglich auf drei Informationen: Den angegebenen Namen, die angegebene Postleitzahl und das angegebene Alter. Günter Igl räumte allerdings ein, dass Microsoft dabei nicht für die Korrektheit der Daten garantieren könne, da die Nutzerangaben nicht überprüft werden (können).
Jederzeit online
Die finale Version von Microsoft Office Live Workspace steht unter http://workspace.officelive.com bereit. Hier können Anwender ihre Dokumente und Projekte online speichern und so nicht nur zu Hause oder im Büro daran arbeiten. Es lassen sich mehr als 1.000 Office-Dokumente, aber auch andere Dateien (Bilder, PDF-Files oder Musik-Dateien) auf dem zentralen Online-Speicherplatz ablegen. Via Browser und per Microsoft Office-Add-On können die Nutzer online immer darauf zugreifen und diese Dokumente zudem für andere Nutzer freigeben. Die Dokumente lassen sich im Webbrowser ansehen und kommentieren. Um die gesamten Office-Funktionen nutzen zu können, benötigen die Anwender jedoch ein lokal installiertes Microsoft Office. Auch in der finalen Version bleibt das Angebot »Office Live Workspace« kostenlos.
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