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ITB: Hinter allem steht die Cloud. Darauf ist Microsoft stark fokussiert. Ist die Cloud auch zentraler Bestandteil des Metro-Designs?
Scheer: Jein. Metro-Design ist eine Oberfläche, technisch nicht fassbar und kein Programmierstandard. Es ist auch keine Guide Line für die Cloud beziehungsweise deren Oberflächengestaltung, ganz im Unterschied jedoch zu den dazugehörigen Apps. Metro hat nichts mit Treibern oder ähnlichem zu tun. Und es wird, unabhängig von der Plattform wie etwa Rechner oder Telefon, immer ein Betriebssystem dahinter stecken.
ITB: Was persönlich verbindet Sie mit Metro-Design, was sind für Sie besondere Highlights?
Scheer: In Zeiten von 3D-Effekten mit Reflektionen und Spiegelungen – es ist ein einfaches und sehr leicht anzuwendendes Design. Es zeigt viele Ideen und unterscheidet sich vom existierenden Einheitsbrei. Wir haben etwas Eigenes gemacht, lange vorbereitet, lange überlegt, und es wird auch ständig weiterentwickelt. Es ist für Touch optimiert, funktioniert aber auch mit Keyboard und Maus. Ich finde es cool, es ist was anderes.
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