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Channel Fokus: Digital Signage – Interview Markus Hollerbaum

Mehr Einsatzgebiete für IT

| Autor: Klaus Länger

Markus Hollerbaum, Managing Director bei Siewert & Kau.
Markus Hollerbaum, Managing Director bei Siewert & Kau. (Bild: Siewert & Kau)

IT-Systemhäuser sollten im Digital-Signage-Sektor investieren, meint Markus Hollerbaum von Siewert und Kau. Denn die etablierten Systemhäuser im Digital-Signage-Umfeld können die aktuellen Anfragen der Kunden derzeit kaum bewältigen.

ITB: Was sind für Sie die wichtigsten Technologie-Trends für Digital Signage im Jahr 2019?

Hollerbaum: Nach wie vor wird sich viel im Bereich LED und High-Brightness-Screens tun. Selbstverständlich entwickelt sich auch alles rund um das Thema OLED und transparente Displays weiter. Dazu kommen neue Technologien wie 3D-Displays, sowie alles um das Thema E-Ink-Displays und speziell farbige E-Ink-Displays. Gerade sie eröffnen neue Möglichkeiten und Einsatzgebiete, zum Beispiel Werbung auf LKWs, digitale Fahrpläne im Nahverkehr, Eyecatcher im Gastro- und Werbesektor.

ITB: Sehen Sie eine wachsende Zahl von Systemhäusern aus dem IT-Sektor, die bei Digital Signage aktiv werden, oder verändert sich Ihr Partnerstamm kaum?

Hollerbaum: Insbesondere durch die neuen Technologien werden Partner, die sich mit dem Thema Digital Signage beschäftigen, immer mehr, da es zunehmend Einsatzgebiete gibt. Der Fantasie sind kaum noch Grenzen gesetzt, und die Einsatzmöglichkeiten sind somit Branchen-übergreifend. Am Ende muss der Inhalt aber immer noch auf das Anzeigemedium gebracht werden, und dazu benötigt man Systemhäuser mit IT-Knowhow. Wir sehen deutlich, dass sich der Partnerstamm verändert beziehungsweise erweitert. Dazu gehört, dass die Systemhäuser aus dem IT-Sektor die Investition in Personal und Ausbildung nicht scheuen. Denn bei der Planung, Installation und im Betrieb der Lösungen wird man ohne zusätzliches Knowhow langfristig kaum Erfolg haben. Ich kann nur dazu ermutigen, als IT-Systemhaus in diese Themen zu investieren. Denn heute schon übersteigen in manchen Regionen die aktuellen Anfragen die Kapazitäten der DS-Systemhäuser und -Reseller.

ITB: Wird Digital Signage zu einem Managed-Services-Geschäft mit Cloud-Komponente? Ist Ihre Firma hier auch aktiv?

Hollerbaum: Diese Entwicklung ist definitiv nicht aufzuhalten, denn aus Resellersicht benötigt man eine Plattform, mit der man zentral Installationen beim Kunden managen, verwalten und abrechnen kann. Über unseren Cloud-Marketplace werden wir das in Zukunft auch anbieten können.

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