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Good-Morning-Editorial vom 14.2.2017 Lizenzmetrik und Load-Balancing

| Redakteur: Dr. Stefan Riedl

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Passt bei Microsofts neue Lizenzmetrik zur schnellen Verschieberei virtueller Maschinen in Rechenzentren?
Passt bei Microsofts neue Lizenzmetrik zur schnellen Verschieberei virtueller Maschinen in Rechenzentren?
(Bild: © Wax - Fotolia.com)

Der Teufel liegt im Detail, heißt es so schön. Und dann wird es kompliziert. Beispielsweise bei der relativ neuen Metrik zur Berechnung der Lizenzkosten bei Windows Server 2016. Die stößt in Expertenkreisen auf teilweise harsche Kritik. Ein Vorteil der Virtualisierungstechnologie besteht unter anderem darin, dass sich Virtuelle Maschinen aus Wartungsgründen oder zur gleichmäßigen Verteilung der Auslastung (Load Balancing) unkompliziert zwischen physischen Servern hin- und herschieben lassen.

Bei der Core-Metrik-Lizenzierung werden hingegen zusätzliche Gebühren fällig, wenn eine VM auf einen physischen Server verschoben wird, der mehr Kerne als der Ausgangsserver hat. Das gilt übrigens auch, wenn die VM die zusätzlichen Kerne gar nicht nutzt, was eher die Regel als die Ausnahme ist, so die Kritik. Die Kosten je VM seien also nicht mehr konstant, wie unter der Prozessormetrik, sondern können sich beim Verschieben verändern.

Microsoft ist da natürlich anderer Ansicht, und deshalb werden wir die verschiedenen Perspektiven auf das Thema in einer der kommenden Ausgabe beleuchten.

Sie haben Ihre eigene Meinung dazu, dann schreiben Sie mir: Stefan.Riedl@it-business.de oder nutzen Sie direkt unsere Kommentarfunktion.

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