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Thinkstation- und Thinkpad-Workstations von Lenovo

Leistungssprung bei Lenovo-Workstations

| Autor: Klaus Länger

Lenovo ergänzt sein Workstation-Portfolio: Zusätzlich zu den Dual-Socket-Modellen Thinkstation P920 und P720 bringt der Hersteller mit den Modellen P520 und P520C zwei neue Single-Xeon-Rechner auf den Markt.
Lenovo ergänzt sein Workstation-Portfolio: Zusätzlich zu den Dual-Socket-Modellen Thinkstation P920 und P720 bringt der Hersteller mit den Modellen P520 und P520C zwei neue Single-Xeon-Rechner auf den Markt. (Bild: Lenovo)

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Lenovo bringt zwei neue Desktop-Workstations mit einem Xeon-Prozessor aus der Skylake-Familie und starken Nvidia-Quadro-Karten auf den Markt. Eine weitere Neuheit für das Jahr 2018 ist die leichte mobile Workstation Thinkpad P52s.

Die Workstation-Familie von Lenovo bekommt Zuwachs: Neben den Thinkstation-Modellen P920 und P720 mit jeweils zwei Intel-Xeon-Prozessoren des Skylake-SP-Typs mit bis zu 28 Prozessorkernen runden die Single-Socket-Rechner Thinkstation P520 und das Kompaktmodell P520c die Modellpalette nach unten ab.

Workstations für Ingenieure, Architekten und Designer

Die beiden neuen Thinkstation-Modelle P520 und P520c nutzen Xeon-W-Prozessoren von Intel. Die Sockel-2066-Prozessoren gehören zur Skylake-Generation und verfügen über vier bis zu 18 Kernen. Mit ihren vier Speicherkanälen können sie in den Lenovo-Workstations bis zu 256 GB Hauptspeicher adressieren. Die acht Speichersockel nehmen dabei DDR4-Module mit bis zu 2.666 MHz Taktfrequenz auf. Auf dem Mainboard sitzen zudem zwei M.2-Steckplätze für PCIe-SSDs. Sie unterstützen laut Lenovo auch die VROC-Technologie von Intel, mit der die beiden NVMe-Drives als Software-RAID zusammengefasst werden. Zusätzlich können am Mainboard noch bis zu sechs SATA-SSDs oder HDDs angeschlossen werden. Der Unterschied zwischen der Thinkstation P520 und der P520c liegt in der Bauhöhe des Gehäuses und der Grafikkarten-Unterstützung. Im kompakten 25-Liter-Gehäuse des P520c findet nur eine Nvidia-Quadro-Karte Platz. Maximal ist eine Quadro P5000 mit 2.560 Cuda-Cores und 16 GB GDDR5X Grafikspeicher möglich. Im größeren P520 können dagegen bis zu zwei Nvidia Quadro P6000 eingesetzt werden. Die Quadro P6000 wartet mit 3.840 Cuda-Cores und 24 GB Grafikspeicher auf. Zu den Schnittstellen auf dem Mainboard zählt bei beiden Rechnern auch Thunderbolt 3.

Der Startpreis für die Thinkstation P520 liegt bei 1.559 Euro (UVP), die P520c ist ab 1.449 Euro (UVP) erhältlich.

Leichte Workstation zum Mitnehmen

Bereits auf dem Markt ist die mobile Workstation Thinkpad P52s. Das 15,6Zoll-Notebook ist mit Intel-Core-Prozessoren der achten Generation mit vier Prozessorkernen bestückt. Zur Wahl stehen i5-8350U, i7-8550U oder i7-8650U. Als Grafikkarte ist eine Nvidia Quadro P500 eingebaut. Das Thinkpad P52s bietet bis zu 32 GB Hauptspeicher. Als Massenspeicher können eine PCIe-SSD im M.2-Format mit bis zu einem TB Speicherplatz und zusätzlich noch eine HDD mit bis zu zwei TB Speicherplatz gewählt werden. Beim Display bietet Lenovo Full-HD-IPS-Panel mit oder ohne Touch sowie ein 4K-IPS-Display an. Ein Thunderbolt-3-Port mit USB-C-Buchse dient gleichzeitig als Docking-Schnittstelle. Er ersetzt den bisher gebräuchlichen Docking-Anschluss an der Unterseite. An Sicherheitsfunktionen stehen ein Fingerprintreader und ein TPM-Modul bereit. Die Linse der Webcam kann mit einem mechanischen Schieber verschlossen werden.

Das Thinkpad P52s ist weniger als zwei Zentimeter dick und mit einem Gewicht von unter zwei Kilogramm die bisher leichteste mobile Workstation von Lenovo. Der Einstandspreis liegt bei 2.506 Euro (UVP).

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