Microsoft Surface Pro 13 Zoll und Laptop 13 Zoll Kleinere Surface-Modelle für kleineres Geld

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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Microsoft bringt zwei neue Surface-Einstiegsmodelle auf den Markt. Das Pro mit 12-Zoll-Display und das 13-Zoll-Laptop sind mit Octacore-ARM-Prozessoren von Qualcomm ausgestattet und erfüllen mit 45 TOPS bei der NPU die Copilot+-PC-Anforderungen.

Die neuen Einstiegsmodelle in die Surface-Pro- und Surface-Laptop-Familie fallen mit 12- und 13-Zoll-Displaydiagonale etwas kleiner aus. Auch die Snapdragon-X-Plus-CPUs sind mit acht Cores kleiner dimensioniert.(Bild:  Microsoft)
Die neuen Einstiegsmodelle in die Surface-Pro- und Surface-Laptop-Familie fallen mit 12- und 13-Zoll-Displaydiagonale etwas kleiner aus. Auch die Snapdragon-X-Plus-CPUs sind mit acht Cores kleiner dimensioniert.
(Bild: Microsoft)

Im vergangenen Jahr hat Microsoft die ersten Copilot+-Surface-Modelle mit Snapdragon+-ARM-Prozessoren vorgestellt. Nun folgen zwei kleinere Modelle von Surface Pro und Surface Laptop, bei denen nicht nur die CPU etwas kleiner ausfällt, mit 8 Cores statt 10 oder 12, sondern tatsächlich das komplette Gerät.

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Surface Pro 12 Zoll

Im neuen Einstiegsmodell in die Surface-Pro-Familie sitzt statt eines 13-Zoll-Panels eines mit 12-Zoll-Diagonale und 2.196 x 1.464 Pixel Auflösung. Das neue Display ist ebenfalls farbkalibriert, arbeitet aber nur mit einer maximalen Bildwiederholrate von 90 Hz statt der 120 Hz der 13-Zöller mit IPS- oder OLED-Panel. Auch die Helligkeit fällt mit maximal 400 Nits niedriger aus.

Das Tablet ist mit nur 7,8 mm deutlich dünner und mit 686 Gramm auch ein gutes Stück leichter. Das aus eloxiertem Aluminium bestehen Gehäuse in den Farben Platin, Violett oder Ozean besteht komplett aus Recycling-Material, im 38-Wh-Akku setzt Microsoft erstmals wiederverwertetes Kobalt ein. In der Rückseite des Gehäuses sitzt ein Magnet für die Befestigung des optionalen Surface Slim Pen Gen2, der dort auch gleich drahtlos geladen wird.

Im Gespann mit dem Qualcomm-Snapdragon-X-Plus-Prozessor mit acht Kernen und integrierter Adreno-GPU soll das Surface Pro eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden bei aktiver Internetnutzung schaffen. Zudem sitzt im Prozessor dieselbe 45-TOPS-Hexagon-NPU wie in den stärkeren Prozessoren mit 10 oder 12 Cores im 13-Zoll-Surface Pro.

Die CPU kann im neuen 12-Zöller auf 16 GB LPDDR5x als Arbeitsspeicher zugreifen, als Massenspeicher dienen 256 oder 512 GB UFS-Flash statt einer NVMe-SSD.

Die Windows-Hello-taugliche Webcam über dem Display fällt mit Full-HD-Auflösung ebenfalls eine Nummer kleiner aus, unterstützt aber ebenfalls die Windows-Studio-Effekte. Die rückseitige Hauptkamera ist dagegen ebenfalls mit einem 10-MP-Sensor ausgerüstet. Als drahtlose Schnittstelle dient ein WLAN-Adapter mit Wi-Fi-7- und Bluetooth-5.4-Unterstützung. Eine 5G-Option gibt es nicht. Zudem hat der Hersteller hier die gewohnte Surface-Connect-Schnittstelle für Netzteil oder Dock weggelassen. Im Tablet sitzen nur noch zwei USB-C-Ports mit USB 3.2. Die USB4-Unterstützung der 13-Zoll-Modelle fehlt.

Das Surface Pro 12 Zoll soll ab dem 10. Juni verfügbar sein und ab 979 Euro (UVP) kosten, Dazu kommen noch knapp 300 Euro für das Bundle aus Keyboard und Stift oder 180 Euro für die Tastatur allein.

Surface Laptop 13 Zoll

Ebenfalls am 10. Juni kommt das Surface Laptop mit 13-Zoll-Display in den Handel, hier liegt der Startpreis bei 1.099 Euro (UVP). Prozessor, Arbeits- und Massenspeicher entsprechen dem Surface Pro 12 Zoll, in dem ebenfalls aus Recycling-Aluminium gefertigten Gehäuse steckt allerdings ein 50-Wh-Akku, der für eine Laufzeit von bis zu 16 Stunden bei aktiver Internetnutzung sorgen soll, mehr als bei allen bisherigen Surface-Rechnern.

Das 13-Zoll-Display in dem 1,22 kg schweren Notebook liefert eine Auflösung von 1.920 x 1.280 Pixel, behält also das übliche 3:2-Format bei. Die Bildwiederholrate beträgt 60 Hz statt 120 Hz beim 13,8-Zoll-Modell. Über dem Panel sitzt auch hier eine Full-HD-Webcam, allerdings ohne IR-Sensor für Windows Hello. Für die biometrische Anmeldung ist beim 12-Zoll-Laptop ein Fingerabdruckleser im Netzschalter zuständig. WLAN- und Bluetooth-Ausstattung entsprechen dem ebenfalls neuen Surface Pro, bei den Schnittstellen hat das Notebook zusätzlich einen USB-Typ-A-Port und einen 3,5-mm-Audioanschluss an Bord. Die Verwendung von Recycling-Material geht hier noch etwas weiter: In den verwendeten Magneten stecken wiederverwendete seltene Erden. Ein USB-C-Netzteil gehört bei beiden neuen Surface-Rechnern nicht zur Ausstattung.

Als Betriebssystem ist bei beiden Surface-Modellen Windows 11 Home vorinstalliert. Business-Varianten der Geräte mit Windows 11 Pro sollen später auf den Markt kommen.

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