Backup und Restore für Atlassian-Tools von Keepit Keepit schützt Jira und Confluence in der Cloud

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Der dänische Cloud-Backup-Anbieter Keepit erweitert sein Portfolio um einen Backup- und Wiederherstellungsdienst für Atlassians Jira und Confluence. Er soll einen Schutz bieten, der über die native Datensicherung weit hinaus geht.

Atlassian selbst speichert laut Keepit Daten in Jira und Confluence für maximal 30 Tage. Keepit verspricht dagegen automatisierte Backups mit garantierter Aufbewahrung in einer eigenen Cloud-Infrastruktur.(Bild:  Keepit)
Atlassian selbst speichert laut Keepit Daten in Jira und Confluence für maximal 30 Tage. Keepit verspricht dagegen automatisierte Backups mit garantierter Aufbewahrung in einer eigenen Cloud-Infrastruktur.
(Bild: Keepit)

Viele Kunden von Cloud-Services gehen davon aus, dass der Anbieter auch die in der Cloud verarbeiteten Daten umfassend schützt. Das ist allerdings nicht der Fall, vor allem wenn sie durch menschliches Versagen wie versehentliches Löschen oder Unachtsamkeit bei Cyberattacken verloren gehen. Der dänische Anbieter Keepit ist auf Sicherung und Wiederherstellung von SaaS-Anwendungen spezialisiert. Bisher deckte er verschiedene Microsoft Anwendungen, Google Workspace, Salesforce und Zendesk ab. Nun erweitert Keepit das Angebot um die Sicherung von Atlassians Jira und Confluence. Die beiden Cloud-Dienste werden in vielen Unternehmen für das Projektmanagement, die Koordination der Zusammenarbeit und als zentrale Informationsquelle genutzt. Entsprechend wichtig sind die gespeicherten Daten.

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Mehr als der native Schutz

Atlassian hat hier für seine Dienste ein Shared-Responsibilities-Modell etabliert, nach dem der Anbieter zwar allein für die Infrastruktur und die Applikationen verantwortlich ist, die User aber Verantwortung für den Schutz der Daten tragen. Laut Keepit speichert Atlassian Daten für maximal 30 Tage und es gibt ein 60-GB-Limit für die Wiederherstellung ohne Eingreifen des Atlassian-Supports. Keepit verspricht eine Datensicherung in Form von automatisierten, unveränderlichen Backups mit garantierter Aufbewahrung und einem granularen Restore. Die Lösung bietet eine Smart-Suche und eine Preview-Funktion, mit der nicht nur komplette Projekte, sondern auch einzelne, Vorgänge, Dateien und Anhänge gezielt wiederhergestellt werden.

Michael Heuer, Area VP Central Europe und DACH bei Keepit(Bild:  Keepit)
Michael Heuer, Area VP Central Europe und DACH bei Keepit
(Bild: Keepit)

Michael Heuer, Area VP Central Europe/DACH bei Keepit, betont dabei, dass für Unternehmen auch bei SaaS-Anwendungen Regularien wie NIS2 oder KRITIS greifen und die Kunden ihre Daten entsprechend sichern müssen. Zudem erklärt der Keepit-VP, dass sein Unternehmen die Daten nicht bei Hyperscalern speichert, sondern in einer eigenen Cloud, die in Datacentern von Colocation-Anbietern angesiedelt ist. Sie stehen in den USA, Kanada, Australien, Deutschland, der Schweiz, Dänemark und dem Vereinigten Königreich, wobei pro Region zwei redundante Standorte genutzt werden. Die Regionen sind voneinander isoliert, um so die Datenhoheit der Kunden zu sichern. Auf den HDD-basierten Storage-Servern läuft dabei eine eigene Objektspeicher-Software mit logischem Air-Gapping. Zudem stellt der Anbieter seit Januar Datenschutz-Dashboards und seit Mai eine Anomalieerkennung zur Verfügung. Weiter ermögliche die API-First-Architektur bei Keepit die Integration mit SIEM-Lösungen.

Der Vertrieb der Backup- und Restore-Services von Keepit erfolgt ausschließlich über das Partnernetzwerk des dänischen Anbieters, das Value Added Reseller und Managed Services Provider umfasst.

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