Chiphersteller in stetem Wandel Jubiläum: Intel definiert sich seit 40 Jahren neu

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Seit inzwischen 40 Jahren treibt Chip-Riese Intel die IT-Branche voran. Lange Zeit der Gigahertz-Manie verfallen, sind es mittlerweile stabile Plattformen, die zählen. Zwischen Intel 1.0 und Intel 3.0 liegen vier Jahrzehnte stetiger Neuaufstellung.

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Intel-Gründer Gordon Moore vor seinem Gesetz, »Moore‘s Law«.
Intel-Gründer Gordon Moore vor seinem Gesetz, »Moore‘s Law«.
( Archiv: Vogel Business Media )

Im Jahr 1968 wurde der ASCII-Zeichensatz von der US-amerikanischen Normungsbehörde ANSI eingeführt. Verwendet wurde er vor allem auf mechanischen Schreibmaschinen, denn die elektronische Datenverarbeitung war noch nicht so recht erfunden. Inzwischen wurde die »elektronische Datenverarbeitung« von Begriff »IT« abgelöst, Schreibmaschinen sind eher Antiquitäten als Arbeitsgeräte, und Rechner entschlüsseln die menschliche Genetik oder berechnen das Klima für die nächsten 40 Jahre.

Im Jahr 1968 startete auch das Unternehmen Intel, das maßgeblich an diesen Entwicklungen beteiligt war. Nachdem es 1968 von Gordon Moore und Robert Noyce als »Moore-Noyce Electronics« in Kalifornien gegründet wurde, ist es aus der Chip-Branche nicht mehr wegzudenken. Der Jubilar ließ es sich auch nicht nehmen, darauf mit Nachdruck hinzuweisen. Auf einer Veranstaltung in der BMW-Welt in München vor 40 Journalisten (Zufall oder nicht), ließ das Unternehmen die Firmengeschichte im Zeitraffer Revue passieren.

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Intel 1.0

So startete das Unternehmen als Memory-Company und brachte 1969 das erste Produkt auf den Markt – ein RAM-Modul mit der Produktbezeichnung »Intel 3101«. 1971 folgte das erste EPROM namens »1702«, das bis in die 1980er Jahre hinein verkauft wurde. Ebenfalls 1971 kam der Mikroprozessor »Intel 4004« auf den Markt.

Intel 2.0

In den 80ern definierte sich Intel selbst neu als reine Mikroprozessor-Company. Damals waren die Produktlebenszyklen noch erheblich länger, dennoch setzte das Unternehmen mit den Prozessoren »8088« (1978), »486« (1985), »Pentium« (1993) und »Pentium II« sowie »Xeon« (1998) einige Meilensteine in der Halbleiterindustrie.

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